Pressemitteilung
24.06.2026 in Pressemitteilung von SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg
Die SPD-Fraktion missbilligt die Ablehnung ihrer Initiative zur Erarbeitung eines Verkehrskonzeptes für das Wohnquartier rund um die Albertstraße und Ebersstraße gegen die Stimmen der SPD und der Linken in der Bezirksverordnetenversammlung. Mit dem Antrag sollte geprüft werden, wie das zunehmende Verkehrsaufkommen in dem Wohngebiet wirksam begrenzt und die Sicherheit der Anwohnerinnen und Anwohner verbessert werden kann.
„Wir können nicht nachvollziehen, warum CDU und Grüne eine ergebnisoffene Prüfung von Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung ablehnen. Gerade in einem Wohnquartier mit vier Kitas und einer Grundschule muss die Verkehrssicherheit oberste Priorität haben“, erklärt Annette Hertlein, verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion. „Mit ihrer Entscheidung stellen sich die beiden Fraktionen gegen die berechtigten Anliegen vieler Anwohnerinnen und Anwohner, die seit Jahren unter dem hohen Verkehrsaufkommen leiden. Vor allem stellen sich die Fraktionen aber gegen die Schulwegsicherheit für die jüngsten und schutzbedürftigsten Verkehrsteilnehmer.”
Der Antrag sieht vor, im Rahmen eines Verkehrskonzeptes unter anderem die Einrichtung sogenannter „unechter“ Einbahnstraßen in der Ebersstraße und der Feurigstraße nördlich der Dominicusstraße zu prüfen. Ziel ist es, den Durchgangsverkehr zu reduzieren und das Quartier vor allem für Familien, Kinder sowie ältere Menschen sicherer zu machen.
Auch Marijke Höppner, Vorsitzende der SPD-Fraktion, kritisiert die Ablehnung deutlich: „Die Entscheidung ignoriert nicht nur die Interessen der Bürgerinnen und Bürger vor Ort, sondern auch die Forderungen der Anwohnerinitiative, die sich seit einiger Zeit für eine Verkehrsberuhigung und mehr Sicherheit im Quartier einsetzt. Die Mehrheit im Ausschuss hat damit eine Chance vertan, gemeinsam an Lösungen für ein drängendes Problem zu arbeiten.“
22.06.2026 in Pressemitteilung von SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg
Die SPD-Fraktion setzt sich dafür ein, die Calisthenics-Anlagen im Volkspark Mariendorf für alle Bürgerinnen und Bürger besser nutzbar zu machen. Hierfür sollen die Sportgeräte mit verständlichen Informationen zur Funktionsweise der einzelnen Elemente sowie zu empfohlenen Übungen ausgestattet werden.
„Calisthenics-Anlagen sind ein wertvoller Beitrag für mehr Bewegung, Gesundheit und Begegnung im öffentlichen Raum. Viele Menschen stehen jedoch vor den Geräten und fragen sich: Was ist das silberne Ding eigentlich und wie benutze ich es? Wer die Geräte nicht kennt, nutzt sie oft gar nicht erst. Das wollen wir ändern“, erklärt Stephan Gerhold, Bezirksverordneter aus Mariendorf.
Vorbild können bereits bestehende Informationsangebote an anderen Anlagen sein, etwa im Cheruskerpark. Dort helfen Hinweistafeln dabei, die verschiedenen Trainingsmöglichkeiten niedrigschwellig und verständlich zu vermitteln.
Auch Marijke Höppner, Vorsitzende der SPD-Fraktion, betont: „Öffentliche Sportangebote sollen für alle Menschen zugänglich sein – unabhängig von Alter, Fitnessniveau oder Vorerfahrung. Gut verständliche Informationen direkt an den Geräten erleichtern den Einstieg, fördern die sichere Nutzung und helfen dabei, das Potenzial dieser Anlagen besser auszuschöpfen.“
16.06.2026 in Pressemitteilung von SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg
Die Fraktion setzt sich für eine bessere Verkehrsführung und mehr Sicherheit in der Prinzenstraße in Mariendorf ein. Zu diesem Zweck soll geprüft werden, durch welche Maßnahmen die Ein- und Ausfahrt von Fahrzeugen an der Einmündung der Straße 7 besser markiert werden kann.
Die Prinzenstraße ist bereits heute durch ihre enge Verkehrsführung geprägt. Die Einmündung der Straße 7 stellt dabei ein zusätzliches Gefahrenpotenzial dar.
Dazu erklärt Jan Rauchfuß, Bezirksverordneter aus Mariendorf und Sprecher für Ordnungspolitik der SPD-Fraktion:
„Die Verkehrssituation an der Einmündung der Straße 7 in die Prinzenstraße ist für viele Anwohnende und Verkehrsteilnehmende unübersichtlich. Mit einer besseren Markierung und einer klareren Gestaltung der Ein- und Ausfahrt können wir dazu beitragen, gefährliche Situationen zu vermeiden. Unser Ziel ist es, die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden zu erhöhen und die Situation vor Ort nachhaltig zu verbessern.“
15.06.2026 in Pressemitteilung von SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg
Die SPD-Fraktion möchte die Parkanlage Teilestraße in Tempelhof stärker in das Bewusstsein der Menschen rücken. Deshalb soll geprüft werden, welche Maßnahmen geeignet sind, die Sichtbarkeit und Attraktivität der Anlage zu erhöhen.
Der Park bietet trotz seiner lärmbelasteten Lage direkt an der A 100 zahlreiche Möglichkeiten für Sport, Bewegung und Erholung. Neben naturnahen Flächen stehen unter anderem ein Hockeyplatz sowie eine Dirtbike-Strecke zur Verfügung. Dennoch wird das Potenzial der Anlage bislang nicht vollständig ausgeschöpft.
„Gerade für Jugendliche und junge Erwachsene bieten sich hier attraktive Möglichkeiten für Sport, Bewegung und Freizeit“, erklärt Stephan Gerhold, Antragsinitiator und Bezirksverordneter aus Mariendorf. „Deshalb möchten wir prüfen lassen, inwieweit zum Beispiel Kooperation mit Schulen, Jugendfreizeiteinrichtungen und Sportvereinen zu einer stärkeren Nutzung beitragen können.“
15.06.2026 in Pressemitteilung von SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg
Die SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg möchte die noch verbliebenen, veralteten Hinweisschilder zu Städtepartnerschaften aus der Zeit vor der Bezirksfusion aus dem öffentlichen Straßenland entfernen lassen, da diese unvollständige als auch falsche Angaben enthalten.
Dazu Manuela Harling, Bezirksverordnete aus Mariendorf:
„Städtepartnerschaften sind ein wichtiger Ausdruck nationaler und internationaler Verbundenheit. Deshalb sollten die Informationen im öffentlichen Raum auch aktuell und korrekt sein. Wenn an zentralen Orten weiterhin Schilder stehen, die veraltete oder falsche Angaben enthalten, sorgt das für Verwirrung und wird den bestehenden Partnerschaften nicht gerecht. Link zum Antrag
09.06.2026 in Pressemitteilung von SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg
Die SPD-Fraktion setzt sich für die Wiederherstellung der historischen Kinder- und Tierfigurengruppe des Bildhauers Friedrich Zuchantke im Staudengarten des Mariendorfer Volkspark ein. Die ursprünglich in den 1930er Jahren geschaffenen Figuren wurden 1981 durch Vandalismus zerstört und 2001 durch Nachbildungen ersetzt. Seit einigen Jahren fehlt jedoch die Plastik „Knabe mit Ziegenbock“, so dass das Ensemble unvollständig ist.
„Der Volkspark Mariendorf ist eine der wichtigsten Grünanlagen unseres Bezirks. Dazu gehören nicht nur Wege, Beete und Bäume, sondern auch die historischen Kunstwerke, die den besonderen Charakter des Parks prägen. Dass seit Jahren eine der Figuren fehlt, wird von vielen Besucherinnen und Besuchern wahrgenommen. Wir wollen, dass das Ensemble wieder vollständig wird und der Staudengarten seine ursprüngliche Gestaltung zurückerhält“, erklärt Stephan Gerhold, Bezirksverordneter aus Mariendorf.
Auch Marijke Höppner, Vorsitzende der SPD-Fraktion, unterstützt das Vorhaben: „Kunst im öffentlichen Raum trägt wesentlich zur Attraktivität von Parks bei. Umso wichtiger ist es, dass gerade in historische Parkanlagen, die gestalterischen Elemente erhalten und gepflegt werden.“
03.06.2026 in Pressemitteilung von SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg
Die SPD-Fraktion setzt sich erneut für die Versetzung des „Breslauer Zwergs”, einer rund 30 cm großen Bronzefigur der polnischen Künstlerin Beata Zwolańska-Hołod, ein, die am Portal des ehemaligen Rathauses in Friedenau steht. Der entsprechende Antrag war im Oktober des vergangenen Jahres beschlossen, die Umsetzung vom Bezirksamt jedoch abgelehnt worden, da dieser zu tief im Boden verankert sei und auf dem Platz zum Hindernis werden könne.
Im Rahmen einer neuen Initiative wird das Bezirksamt nun aufgefordert, seine ablehnende Haltung zur Umsetzung des BVV-Beschlusses zum „Breslauer Zwerg“ endlich aufzugeben und diesen im Sinne der Bürgerinnen und Bürger fachgerecht umzusetzen.
Die konkrete Forderung sieht vor, die Bronzefigur umgehend aus der Treppenanlage vor dem Rathaus zu entfernen und an einem würdigen, sicheren und sichtbaren Standort auf dem Breslauer Platz neu zu platzieren. Vorgesehen ist dabei die Aufstellung auf einem Sockel in unmittelbarer Nähe zu geplanten Infostelen, die die historische Bedeutung der Städtepartnerschaft zwischen Berlin und Wrocław erläutern.
„Der Breslauer Zwerg steht symbolisch für die Freundschaft zwischen Berlin und Wrocław und sollte deshalb auch entsprechend repräsentativ aufgestellt werden. Es kann nicht sein, dass dieses Symbol der Städtepartnerschaft so unwürdig behandelt wird“, erklärt Corinna Volkmann, kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion.
Auch Jürgen Swobodzinski, Sprecher für Grün- und Umweltpolitik der SPD-Fraktion, unterstützt das Anliegen:
„Die Argumentation des Bezirksamtes, eine Versetzung sei technisch zu kompliziert, überzeugt nicht. Fachfirmen können den Zwerg problemlos substanzschonend aus der Treppenanlage lösen und die betroffene Stufe originalgetreu wiederherstellen. Statt weiter zu blockieren, sollte das Bezirksamt endlich gemeinsam mit der Initiative Breslauer Platz an einer kreativen und sichtbaren Lösung arbeiten.“
03.06.2026 in Pressemitteilung von SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg
Die SPD-Fraktion fordert eine sichere Querung der Britzer Straße auf Höhe des Rotkopfwegs, da es an der stark befahrenen Straße, die besonders von Kindern als Überweg genutzt wird, immer wieder zu gefährlichen Verkehrssituationen kommt.
„Gerade Kinder brauchen im Straßenverkehr klare und verlässliche Querungsmöglichkeiten“, erklärt Jan Rauchfuß, Bezirksverordneter aus Mariendorf. „Der bisherige Zebrastreifen reicht angesichts der Verkehrssituation an der Britzer Straße nicht mehr aus. Eine Ampelanlage würde die Sicherheit für alle Fußgängerinnen und Fußgänger deutlich erhöhen.”
Der entsprechende Antrag sieht deshalb vor, den bestehenden Fußgängerüberweg durch eine Ampelanlage zu ersetzen und zusätzlich eine Verlegung des Übergangs hinter die Bushaltestelle Rotkopfweg in Fahrtrichtung Britz zu prüfen, um die unübersichtliche Situation mit zahlreichen Ein- und Ausfahrten, hohem Verkehrsaufkommen und wartenden Bussen zu entschärfen.
Auch Marijke Höppner, Vorsitzende der SPD-Fraktion, betont die Bedeutung der Maßnahme:
„Viele Menschen überqueren die Straße direkt an der Bushaltestelle Rotkopfweg. Deshalb wollen wir prüfen lassen, ob hier ein Übergang eingerichtet werden kann, der näher an den tatsächlichen Laufwegen ausgerichtet ist. So schaffen wir langfristig mehr Verkehrssicherheit im Kiez.”

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