Die SPD-Fraktion möchte sogenannte “Plauderbänke” in Tempelhof-Schöneberg aufstellen lassen. Plauderbänke sind speziell gekennzeichnete Bänke, die ihre Nutzer*innnen explizit dazu einladen, sich niederzulassen, um miteinander ins Gespräch zu kommen.
„Plauderbänke können ein Beitrag gegen Einsamkeit und Isolation in unserem Bezirk sein, indem sie eine einfache Möglichkeit darstellen, soziale Kontakte zu knüpfen und Gespräche zu führen”, erläutert Jürgen Swobodzinski, Sprecher für Grün- und Umweltpolitik der SPD-Fraktion, seine aktuelle Initiative. „Diese Bänke richten sich an alle Menschen, unabhängig von Alter, Geschlecht oder Herkunft, die den Wunsch haben, sich mit anderen auszutauschen.”
Plauderbänke - oder auch Quasselbänke genannt - gibt es bereits in Reinickendorf, Wedding und Lichtenberg, aber auch außerhalb Berlins.
Dazu Marijke Höppner, Vorsitzende der SPD-Fraktion: „Viele Menschen in Berlin fühlen sich einsam. Am häufigsten davon betroffen sind junge Erwachsene und ältere Menschen. Einsamkeit kann negative Auswirkungen auf die psychische und körperliche Gesundheit haben und die Lebensqualität reduzieren. Plauderbänke können dabei helfen, die Isolation zu durchbrechen.”



