Die SPD-Fraktion in der BVV Tempelhof-Schöneberg hat sich gemeinsam mit den Fraktionen der Grünen und Linken dafür eingesetzt, die Umsetzung des Stadtentwicklungsprojektes „Neue Mitte Tempelhof” in die Investitionsplanung des Landes für 2024 bis 2028 aufzunehmen. Diesem Anliegen wurde entsprochen. Die städtebauliche Neuordnung wird 2028 mit dem Neubau der Polizeidirektion 4 (Abschnitt 44) in der Götzstraße 36 beginnen. Für dieses Vorhaben stehen bereits 22 Millionen Euro bereit.
„Ich freue mich, dass in absehbarer Zeit endlich mit dem Bau dieses dringend benötigten neuen Stadtquartiers begonnen werden kann”, kommentiert Kubilay Yalçın, Sprecher der SPD-Fraktion für Stadtentwicklungspolitik, die positiven Entwicklungen. „Die fortschreitende Verödung am Tempelhofer Damm und rund um den Dorfanger muss aktiv angegangen werden, damit die Menschen vor Ort zukünftig mehr Kultur- und Bildungsangebote, öffentliche Dienstleistungen und zusätzlichen, bezahlbaren Wohnraum bekommen.”
Nach dem Neubau der Polizeidirektion sollen ab 2030 der erste Teil der Rathaussanierung (Brandschutz) sowie die Errichtung eines neuen Stadtbades folgen. Ab 2032 sieht der Umsetzungsplan die Erweiterung des Rathauses vor (Um- und Innenausbau ab 2026) und den Baubeginn des “Kultur- und Bildungshaus Tempelhof”.
Um mit dem Neubau des Gebäudes des Polizeiabschnittes gegebenenfalls schon früher als geplant beginnen zu können, hat die SPD-Fraktion zusätzlich einen Antrag eingebracht, der das Bezirksamt auffordert zu prüfen, ob dieser Teil der “Neue Mitte Tempelhof” auch durch die Zuhilfenahme von EU-Fördermitteln mitfinanziert werden könnte.
Dazu Marijke Höppner, Vorsitzende der SPD-Fraktion:
„Je schneller mit den Modernisierungen begonnen werden kann, desto besser. Fällt ein Projekt, fallen alle. Daran hängen aber wichtige Vorhaben des Bezirks wie die Sanierung und Neugestaltung der Eva Maria Buch-Bibliothek.“



