Pressemitteilung
27.11.2025 in Pressemitteilung von SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg
Die SPD-Fraktion fordert die Erstellung von Leitlinien für die Parkraumbewirtschaftung in Tempelhof-Schöneberg. Diese sollen auf den bezirklichen Webseiten zur Verfügung gestellt werden.
Die Initiative soll u.a. dafür sorgen, dass zukünftig keine Irritationen mehr bezüglich der Positionierung von Parkscheinautomaten oder der unterschiedlichen Höhe von Parkgebühren entstehen, die in der Vergangenheit zu Unmut bei vielen Bürger*innen geführt hatte.
Dazu Jan Rauchfuß, ordnungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion: „Die Menschen im Bezirk brauchen mehr Klarheit und Transparenz zu diesem Thema. Nachvollziehbare Entscheidungen und einheitliche Regelungen schaffen Orientierung und helfen dabei, die Akzeptanz für die Parkraumbewirtschaftung zu erhöhen.”
Die Leitlinien sollen z.B. festlegen, dass Parkscheinautomaten immer mit einer möglichst geringen Beeinträchtigung des öffentlichen Raumes aufgestellt werden müssen und dass das Parken für Anwohner*innen zweier Parkzonen grundsätzlich in beiden Bereichen zulässig ist.
„Die Parkraumbewirtschaftung soll Anwohner*innen in Kiezen mit hohem Parkdruck entlasten. Wenn die damit verbunden Maßnahmen aber nur unzureichend erklärt werden oder innerhalb des Bezirkes abweichen, können leicht Konflikte entstehen. Hier sollen die verbindlichen Leitlinien helfen Klarheit zu schaffen”, kommentiert Marijke Höppner, Vorsitzende der SPD-Fraktion, die Forderung.
26.11.2025 in Pressemitteilung von SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg

Die SPD-Fraktion fordert neue Möglichkeiten im Kampf gegen die wiederkehrende Vermüllung in Tempelhof-Schöneberg.
„Viele Grünstreifen im Bezirk werden immer wieder illegal zur Ablagerung von Möbeln, Altkleidung und vollen Müllsäcken genutzt. Um zu verhindern, dass diese Plätze fortwährend für die private Müllentsorgung genutzt werden, suchen wir nach effektiven, präventiven Maßnahmen, um den Vermüllungskreislauf zu durchbrechen”, fasst Jan Rauchfuß, ordnungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, die Situation zusammen.
Exemplarisch soll daher am Standort Dominicusstraße/Koburger Straße erprobt werden, ob Verbotsschilder und bauliche Hindernisse wie Schutzgeländer, die das Parken zum Ablagern erschweren, die Verstöße eindämmen können. Auch der regelmäßige Rückschnitt von Straßengrün, soll helfen hoch frequentierte Ablageorte besser einsehbar zu machen.
Darüber hinaus möchte die SPD-Fraktion an diesem Standort modellhaft für den gesamten Bezirk, den Einsatz technischer Lösungen wie z.B. Bewegungsmelder, die den Ablageort beleuchten, wenn er betreten wird, erproben.
„Das große Problem bei illegalen Müllablagerungen, die regelmäßig an denselben Orten passieren, ist der Nachahmungseffekt”, ergänzt Sarah Walter, Bezirksverordnete aus Schöneberg, die vorgeschlagenen Maßnahmen. „Wo bereits Müll liegt, ist die Hemmschwelle erfahrungsgemäß geringer, weiteren Unrat abzulagern. Deshalb möchten wir prüfen lassen, inwieweit verstärkte personelle Präsenz und moderne, technische Unterstützung bei der Bekämpfung von Müll-Hotspots eingesetzt werden können.”
24.11.2025 in Pressemitteilung von SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg
Die SPD-Fraktion wünscht sich mehr Flexibilität für die Gestaltung der öffentlichen Flächen am Wittenbergplatz und möchte das bezirkliche Gestaltungskonzept zu diesem Zwecke überarbeiten lassen.
„Bei Erstellung des Konzeptes gab es am Wittenbergplatz fast nur Einzelhandelsgeschäfte und Büros. Heute dominiert dort die Gastronomie”, fasst Annette Hertlein, verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion die Lage vor Ort zusammen. „Die ansässigen Betreiberinnen und Betreiber der dortigen Restaurants und Cafés haben aber mittlerweile ganz andere Bedürfnisse, wenn es um die Gestaltung ihrer Außenflächen geht.”
Damit die Wünsche der Gewerbetreibenden zukünftig mehr Berücksichtigung finden, soll das Gestaltungskonzept entsprechend angepasst werden, um Raum für neue und vielseitigere Ideen zu geben.
„Um zusätzlich Synergien zwischen den Gewerbetreibenden vor Ort zu fördern, setzen wir uns außerdem dafür ein, dass ergänzend ein Veranstaltungskonzept erstellt wird”, ergänzt Hertlein ihre Ausführungen.
Auch Marijke Höppner, Vorsitzende der SPD-Fraktion unterstützt die Initiative: „Der Wittenbergplatz ist ein Wahrzeichen der City West und mit der Sehenswürdigkeit KaDeWe ein vielbesuchter Ort im Bezirk. Daher sollte auch seine Gestaltung entsprechend repräsentativ und einladend sein.”
20.11.2025 in Pressemitteilung von SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg
Die SPD-Fraktion setzt sich dafür ein, einen langfristigen Pachtvertrag für den Priesterweg im Schöneberger Südgelände mit dem Bezirksverband der Kleingärtner Schöneberg - Friedenau e. V. abzuschließen.
„Der Priesterweg ist die direkte Zufahrt zu den Kleingärten und daher unverzichtbar für die Kleingärtner und Kleingärtnerinnen”, erklärt Jan Rauchfuß, ordnungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, den Grund für die Initiative. „Bisher muss der Pachtvertrag aber jährlich erneuert werden, obwohl die Kleingärten bereits dauerhaft gesichert wurden.”
Die SPD-Fraktion möchte durch die feste Vergabe des Pachtvertrages, den bürokratischen Aufwand beenden und den Kleingärtner*innen den dauerhaften Zugang über den Priesterweg sichern.
22.10.2025 in Pressemitteilung von SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg
Die SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg zeigt sich betroffen über den erneuten Angriff auf das queere Anti-Gewalt-Projekt MANEO und dessen Trägerverein Mann-O-Meter e.V. am Nollendorfplatz. Diese sind bereits zum vierten Mal innerhalb kürzester Zeit Ziel feiger Anschläge mit erheblicher Sachbeschädigung geworden.
Die SPD-Fraktion erklärt ihre Solidarität und verurteilt die Anschläge auf queere Schutzräume scharf, die exemplarisch für einen Angriff gegen die gesamte LGBTIQ*-Community und ihre Daseinsberechtigung stehen.
„Die Angriffe auf MANEO machen mich fassungslos. Es ist rohe Gewalt, die nicht hinnehmbar ist. Gewalt ist kein Mittel der Auseinandersetzung. Ich fordere den Bezirksbürgermeister daher auf, sowohl im Hinblick auf den entstandenen finanziellen Schaden tätig zu werden als auch für einen besseren Schutz der betroffenen Einrichtungen, deren Mitarbeitenden und den Hilfesuchenden zu sorgen. Hier müssen sofort präventive Maßnahmen getroffen werden, damit solche Taten nicht mehr vorkommen“, erklärt Manuela Harling, Sprecherin für Queerpolitik der SPD-Fraktion.
Auch Marijke Höppner, Vorsitzende der SPD-Fraktion, findet klare Worte: „Diese Taten stellen einen Angriff auf die Werte unserer offenen und vielfältigen Berliner Stadtgesellschaft dar. Gleichstellung und Schutz vor queerfeindlicher Gewalt sind zentrale sozialdemokratische Werte. Berlin und besonders unser Bezirk mit seinem Regenbogenkiez müssen sichere Orte für alle Menschen sein – ungeachtet ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität.“
15.10.2025 in Pressemitteilung von SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg
Die SPD-Fraktion möchte die Anwohner*innen am östlichen Ende der Oberlandstraße und in den angrenzenden Wohnstraßen Oderstraße, Eschersheimer Straße und Silbersteinstraße vom LKW-Verkehr entlasten.
“Da die Oderstraße und die Eschersheimer Straße dieses Jahr zu Fahrradstraßen umgebaut werden, wird der gesamte Verkehr inklusive des LKW-Verkehrs wieder durch die Silbersteinstraße geführt, was mit erhöhtem Verkehrslärm und zusätzlicher Luftverschmutzung einhergeht”, erläutert Annette Hertlein, verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, die Problematik vor Ort. “Mit einem LKW-Verbot im bewohnten Teil der Oberlandstraße könnten wir die Anwohner*innen langfristig vor diesen Belastungen schützen.”
Die Durchfahrt für LKWs soll daher zukünftig nur noch über den Bereich des Industriegebietes der Oberlandstraße erfolgen.
12.10.2025 in Pressemitteilung von SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg
Die SPD-Fraktion setzt sich dafür ein, den historischen Schriftzug “Lichtenrade”, der am alten Bahnhofsgebäude des gleichnamigen S-Bahnhofs angebracht war, wiederzubeschaffen.
Vor dem Abriss des alten Gebäudes wurde der Schriftzug abgenommen, um ihn später im Umfeld des Bahnhofes wieder anzubringen”, erklärt Jürgen Swobodzinski, Bezirksverordneter aus Lichtenrade, das Verschwinden des Schriftzuges. “Dieser galt dann lange als verschollen, konnte in der Zwischenzeit aber aufgespürt werden. Deshalb fordern wir, dass das alte Wahrzeichen des Stadtteils endlich nach Lichtenrade zurückkehrt.”
Der Schriftzug war laut Auskunft der Deutschen Bahn, an das Berliner S-Bahn-Museum übergeben und dort eingelagert worden. Die SPD-Fraktion möchte nun, dass das Bezirksamt sich für die Rückgabe der Schrift einsetzt, um sie im fertiggestellten Stadtquartier der Alten Mälzerei anzubringen.
08.10.2025 in Pressemitteilung von SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg
Die SPD-Fraktion möchte die Fahrradbügel am Winterfeldt-/Ecke Goltzstraße und Winterfeldt-/Ecke Gleditschstraße versetzen lassen, da die momentane Anordnung der Abstellanlagen in den dortigen Parkhäfen keine sinnvolle Auslastung des Raumes bieten. Zudem fehlen seit der Installation der Fahrradbügel auf den Parkflächen Haltemöglichkeiten für den Lieferverkehr des Wochenmarktes.
„Die Fahrradbügel stehen teilweise so nah nebeneinander, dass sich Lastenräder nicht richtig abstellen lassen. Gleichzeitig wird die Gesamtfläche der Parkplätze - durch zu große Abstände - räumlich nicht sinnvoll genutzt”, erläutert Annette Hertlein, verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, die Lage vor Ort. „Daher möchten wir die Fahrradbügel jeweils auf die gegenüberliegenden Seiten in die Parkbuchten versetzen lassen. Die dortigen Parkflächen sind zu groß für ein einzelnes Auto, aber zu klein für zwei Fahrzeuge und daher prädestiniert für eine Neuordnung des öffentlichen Raumes.”
Im Zuge der Versetzung der Abstellanlagen sollen zusätzlich die Baumscheiben zwischen den Parkplätzen vergrößert werden, um den Bäumen, deren Wurzelwerke das Kopfsteinpflaster nach oben drücken, mehr Lebensraum zu geben.
„Mit dieser einfachen Maßnahme könnten gleich drei Dinge nachhaltig verbessert werden: leicht zugängliche und raumsparende Fahrradbügel, die notwendigen Vergrößerungen der Baumscheiben und ein Anlieferungsbereich für den Wochenmarkt”, schließt Hertlein ihre Ausführungen.

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