Pressemitteilung
28.05.2020 in Pressemitteilung von SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg
Die SPD-Fraktion sieht in den Gabenzäunen eine niedrigschwellige Hilfe für Obdachlose, die auch nach der Corona-Krise beibehalten werden sollte und fordert daher das Bezirksamt auf gemeinsam mit den engagierten Freiwilligen, Träger*innen und Unternehmen Ideen für die Fortführung der Gabenzäune zu entwickeln.
„Corona-bedingt mussten auch Unterstützungseinrichtungen für wohnungs- und obdachlose Menschen schließen oder ihre Arbeit stark einschränken, um den Abstands- und Hygieneregeln gerecht zu werden. Dies hat die Situation für die Obdachlosen verschärft.“, so Wiebke Neumann, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion. „Die Gabenzäune, die Essen oder auch Kleidung enthalten, sind in der Krise zu wichtigen Einrichtungen geworden, die auch nach Corona fortgeführt werden sollten.“, erklärt Neumann weiter.
„Die Zukunft der Gabenzäune können wir gut beim nächsten Runden Tisch Obdachlosigkeit aufrufen, um mit vielen Akteur*innen gemeinsam Ideen zu entwickeln.“, fordert Neumann abschließend.
19.05.2020 in Pressemitteilung von SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg
Die SPD-Fraktion fordert das Bezirksamt auf, den Sperrmüll, der seit der Corona-Krise vermehrt das öffentliche Straßenland verschandelt, proaktiv aufzuspüren und der BSR zur Abfuhr zu melden.
Viele Menschen haben seit den Kontaktbeschränkung die Zeit genutzt, um ihr Zuhause zu verschönern. Dem Frühjahrsputz fielen auch viele Möbel, Geräte und Matratzen zum Opfer. Leider haben es nicht alle Berlinerinnen und Berliner geschafft, ihren Sperrmüll ordentlich zu entsorgen oder zu verwahren. Sie haben ihren Sperrmüll oder Elektroschrott einfach an den Straßenrand gestellt.
„Es ist unsolidarisch seinen Müll einfach an die Straße zu stellen. Das verursacht dem Ordnungsamt zusätzliche Arbeit und Entsorgungskosten und es verschandelt unsere Stadt.“, so Wiebke Neumann, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion. Nichtsdestotrotz muss der Müll entsorgt werden – auch um nicht einen weiteren Anreiz für die Entsorgungsmethode zu geben. „Wir fordern daher, dass das Ordnungsamt, wo immer es unterwegs ist, aktiv auf Müllablagerungen zu achten und diese der BSR zur Abholung zu melden.“, so Neumann abschließend.
15.05.2020 in Pressemitteilung von SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg
13.05.2020 in Pressemitteilung von SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg
Die SPD-Fraktion fordert, dass in den derzeit höher frequentierten Parks häufiger die Mülleimer geleert werden und der herumliegende Müll beseitigt wird. Darüber hinaus fordert die SPD-Fraktion die Entwicklung eines Plans, um eine zeitnahe Wiederherstellung von abgenutzten Flächen und Bänken zeitnah gewährleisten zu können.
„Wir stellen fest, dass die Parkanlagen in der Corona-Krise stärker genutzt werden. Zum Beispiel gehen mehr Familien mit ihren Kindern zum Spielen in die Parks. Dementsprechend werden die Wiesen mehr beansprucht, fällt mehr Müll an und nutzen sich die Sitzmöbel schneller ab.“, so Marijke Höppner, Vorsitzende der SPD-Fraktion. „Damit unsere Parks weiterhin nutzbar bleiben, brauchen wir einen Plan, der sicherstellt, dass Mülleimer häufiger geleert werden, Wiesen sich regenerieren können und Sitzmöbel weiter nutzbar bleiben.“, erklärt Höppner abschließend.
11.05.2020 in Pressemitteilung von SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg
Die SPD-Fraktion möchte die Parkanlage, die sich zwischen den Straßen Am Lokdepot und Yorckstraße befindet, in Dora-Duncker-Park benennen lassen. Bislang trägt die Grünfläche lediglich den Arbeitstitel „Flaschenhalspark“.
Dora Duncker (* 28. März 1855; † 9. Oktober 1916) war eine Tochter des Verlegers Alexander Duncker und die Nichte des linksliberalen Zeitungsverlegers und Mitbegründers der deutschen Gewerkschaftsbewegung Franz Duncker. Sie arbeitete als Autorin und Theaterkritikerin in Berlin.
Dora Duncker porträtierte in ihren Werken - sie schrieb Romane, Erzählungen Essays, Gedichte und Theaterstücke – immer wieder Frauen. Es war ihr ein Anliegen die Rolle der Frauen ins gesellschaftliche Rampenlicht zu rücken.
Nebenher schrieb sie auch Theaterkritiken, gab in den Jahren 1885 bis 1897 den Kinderkalender „Buntes Jahr“ heraus und wurde ab 1895 Herausgeberin des Magazins „Zeitfragen. Soziale und belletristische Monatshefte.“
„Dora Duncker lebte und arbeitete in Berlin. Sie wurde auf dem Alten-Zwölf-Apostel-Kirchhof in Schöneberg bestattet. Ihr Grab existiert nicht mehr. Wir wollen mit der Benennung an Dora Duncker erinnern und ihr Wirken würdigen.“, so Christoph Götz-Geene, stellvertretender Vorsitzende der SPD-Fraktion.
07.05.2020 in Pressemitteilung von SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg
Die SPD-Fraktion fordert, dass die Verkehrssicherheit für Radfahrende im Ortsteil Mariendorf verbessert wird. Insbesondere die Gefahrenstellen im Bereich des U-Bahnhofs Alt-Mariendorf, der Straße Alt-Mariendorf, der Friedenstraße, der Großbeerenstraße sowie der Rathausstraße müssen identifiziert und beseitigt werden.
„Im Zuge der Umsetzung der Gesamtstrategie des Berliner Senats und des Bezirks Tempelhof-Schöneberg zur Verkehrs- und Mobilitätswende muss es auch in Mariendorf Verbesserungsvorschläge wie veränderte Anordnungen, Anpassung von Markierungen oder auch bauliche Eingriffe geben.“, fordert Jan Rauchfuß, Bezirksverordneter der SPD-Fraktion, der sich in Mariendorf bestens auskennt.
„Insbesondere im Bereich Friedenstraße, Großbeerenstraße, Rathausstraße, Alt-Mariendorf gibt es eine Anhäufung von „Fahrradfallen“, also Gefahrenstellen für Radfahrende.“, erläutert Rauchfuß. „Diese Gefahrenstellen verleiden es vielen Mariendorferinnen und Mariendorfern mit dem Rad zu fahren.“, meint Rauchfuß abschließend.
06.05.2020 in Pressemitteilung von SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg
Die SPD-Fraktion fordert die grüne Bezirksstadträtin Christiane Heiß auf, endlich den Ausbau des Radwegenetzes im Bezirk voranzubringen. Die Sonderregelungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise machen die zeitnahe Umsetzung von lang geplanten Maßnahmen insbesondere im Hauptnetz möglich. Geschehen ist im Bezirk bislang jedoch noch nichts. Auf der Agenda der SPD-Fraktion sind dabei insbesondere die Grunewaldstraße, die Boelckestraße und die Marienfelder Allee.
Christoph Götz-Geene, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion: „Es ist uns unbegreiflich, dass die grüne Stadträtin auch unter den vereinfachten Bedingungen keine Projekte umsetzt, während andere Bezirke teils täglich neue Radspuren einweihen. Die gesamte Amtszeit von Frau Heiß war hinsichtlich der Ziele der Verkehrswende ein kompletter Ausfall. Als Partner in der rot-grünen Zählgemeinschaft sind wir bis hierher enttäuscht. Mit unseren Vorschlägen könnte jetzt wenigstens noch Strecke ‚gemetert‘ und der Radverkehr im Bezirk ein gutes Stück vorangebracht werden.“
27.04.2020 in Pressemitteilung von SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg
Die SPD-Fraktion fordert mit mehr Kontrollen und Reinigungen die Spielplätze auch während der Sperrungen sauber halten. Aktuell sind die Spielplätze geschlossen. Trotzdem gibt es Müll und Lebensmittelreste auf Spielplätzen im Kiez – meist von nächtlichen Treffen.
„Wenn die corona-bedingte Sperrung aufgehoben ist, sollen die Spielplätze den Kindern wieder zur Verfügung stehen. Deshalb muss der Bezirk jetzt dafür Sorge tragen, dass die Spielplätze sauber gehalten werden, um Rattenbefall zu verhindern.“, so Wiebke Neumann, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion.
Besonders die Lebensmittelreste sind eine Quelle für Ratten und Krankheitserreger.

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