Geschichte
09.12.2010 in Geschichte von SPD Friedenau
Die Friedrich-Bergius-Oberschule eröffnete am 7. Dezember 2010 als erste Schule Berlins ein Stadtteilmuseum zur Friedenauer Geschichte. Das Museum dient dem Unterricht und kann nach telefonischer Anmeldung von jedem Interessenten besucht werden.
01.12.2010 in Geschichte von SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg
Nach nur knapp zwei Jahren Bauzeit wurde vor 100 Jahren am 1. Dezember 1910 die U-Bahn-Linie mit der heutigen Bezeichnung U4 mit 5 Stationen und 2,9 km Länge eingeweiht. Die Feierlichkeiten waren jedoch sehr zurückhaltend, da der größte Schöneberger Förderer der U-Bahn, Bürgermeister Rudolph Wilde, genau einen Monat vorher gestorben war.
11.11.2010 in Geschichte von SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg
Vor hundert Jahren, am 1. November 1910, starb 53-jährig Bürgermeister Rudolph Wilde während des Dienstes an seinem Arbeitsplatz. Er war nach der Verleihung der Stadtrechte an Schöneberg im Jahr 1898 (damals war Schöneberg das größte preußische Dorf) von der Stadtverordnetenversammlung als Erster Bürgermeister der Stadt Schöneberg gewählt worden und 1902 vom Kaiser zum Ersten Oberbürgermeister ernannt worden. Er leistete als Initiator zahlreicher städtebaulicher Aktivitäten und Planungen Vorbildliches für seine dynamisch wachsende Stadt:
03.11.2010 in Geschichte
Besuch der Sonderausstellung im Jüdischen Museum
„Zwangsarbeit. Die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg“
22.11.2010, 18:30 Uhr
Besuch der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
22.01.2011, Treffpunkt: 9:00 Uhr am Südkreuz
Informationen und Anmeldung: info@stolpersteineB96.de
Kontakt: Lars Rauchfuß – 0172 445 09 56
09.09.2010 in Geschichte von SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg
1902 in Velbert im Rheinland geboren, gründete Günther Weisenborn schon mit 16 Jahren die „Bergische Spielgemeinschaft“, machte nach dem Abitur den Versuch, Medizin zu studieren, wechselte aber schnell zur Germanistik und Philosophie, wird Hilfsdramaturg am Stadttheater Bonn und schreibt erste Stücke. 1926 „U-Boot S 4“, ein Antikriegsstück, das gleichzeitig an vier Theatern zur Uraufführung kommt, in Berlin unter Piscator an der „Volksbühne“. Er übersiedelt nach Berlin und arbeitet mit Piscator, Eisler und Brecht.
03.08.2010 in Geschichte von SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg
Von ihrer Gründung erzählt die Tafel am Haus Nr. 47 in der Friedenauer Stubenrauchstraße: „In einer Mansarde dieses Hauses wurden zur Jahreswende 1927/28 auf Initiative von Harry Frommermann mit Robert Biberti, Erwin Bootz, Erich Collin, Roman Cycowski und „Ari“ Leschnikoff die „Comedian Harmonists“ gegründet.
20.05.2010 in Geschichte von SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg
1888 als Tochter eines Justizrats in eine hugenottische Familie in Schlesien geboren, verlegte sich Renée Sintenis (ursprünglich Saint Denis) schon in der Schulzeit mit Eifer und Freude auf’s Zeichnen. Eine von den Eltern gewünschte und begonnene Ausbildung zur Sekretärin empfand sie als „unermessliche Qual“. Sie überwarf sich mit den Eltern und studierte am Kunstgewerbemuseum in Berlin Dekorative Plastik. Ab 1913 hatte sie erste Erfolge mit plastischen Arbeiten. Sie war in den Ausstellungen der Berliner Secession vertreten und gelangte bald zu einer künstlerischen Berühmtheit, zumal sie Unterstützung von Persönlichkeiten wie Rainer Maria Rilke und Joachim Ringelnatz, die zu ihrem Freundeskreis zählten, erhielt. 1931 wurde sie als erste Bildhauerin Mitglied der Berliner Akademie der Künste. Große Erfolge hatte sie auch auf Ausstellungen in Paris und New York, besonders als Tierbildhauerin und mit Sportlerfiguren z. B. „Läufer Nurmi“ (1923).
30.04.2010 in Geschichte von SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg
Als die Schlacht um Berlin 1945 zu Ende ging, quartierten sich einen Tag vor Einnahme des Flughafens die Stäbe zweier sowjetischer Gardearmeen (unter den Generälen Tschuikow und Katukow) mit ihren Gefechtsständen im Schulenburgring 2 in Tempelhof ein. Um Waffenstillstandsverhandlungen zu führen, entsandte Joseph Goebbels, der sich einen Separatfrieden mit Russland vorstellte, am 1. Mai (Hitler hatte schon Selbstmord begangen) Parlamentäre unter Generalleutnant Hans Krebs, der über gute Russischkenntnisse verfügte, zum Schulenburgring. Die Sowjets forderten aber – nach telefonischer Rücksprache mit Stalin - die bedingungslose Kapitulation, was Goebbels ablehnte. Unverrichteter Dinge kehrte die deutsche Delegation nach 12 Verhandlungsstunden zum Bunker der Reichskanzlei zurück. Das Foto eines russischen Korrespondenten zeigt Krebs vor dem Haus Schulenburgring 2. Noch am Abend des gleichen Tages begingen die Familien Krebs und Goebbels - von der Aussichtslosigkeit ihrer Lage überzeugt – Selbstmord.

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