24.07.2021 in Bezirks-SPD
Michael Biel kandidiert mit Listenplatz 3 erstmals für Tempelhof-Schöneberg für das Abgeordnetenhaus von Berlin. Der 40 Jahre junge Politikwissenschaftler arbeitet als Referent für Haushaltsfragen für einen SPD-Abgeordneten im Deutschen Bundestag.
Das Mietrecht liegt ihm sehr am Herzen: „Wir brauchen dringend eine Stärkung der sozialen Funktion des Mietrechts für Mietwohnungen und ganz besonders auch für Gewerberäume.“ Immer mehr in Kiezen verwurzelte Läden müssen schließen, weil sie die steigenden Mieten nicht mehr bezahlen können. Michael Biel wird sich dafür einsetzen, dass Wohnungsbaugesellschaften mehr bauen und häufiger Wohnungen vom freien Markt zurück in die öffentliche Hand holen können. Dafür müssen Mittel im Landeshaushalt bereitgestellt werden.
Ein zentrales Anliegen seines Engagements ist ein für alle sicheres Berlin. In der Regenbogenstadt können Lesben, Schwule, Bi-, Trans- und InterMenschen nicht immer und überall sicher leben. Millionen Menschen zieht der Regenbogenkiez in Schöneberg an. Dieses Juwel muss erhalten werden, denn es ist sinnstiftend für Berlin als Metropole und prägt Berlin als Stadt der Freiheit. Queere Beratungsangebote müssen ausgebaut werden. Die queere Kultur-, Club- und Kneipenszene ist staatlich so zu unterstützen, dass sie Corona überlebt.
20.07.2021 in Bezirks-SPD
Wiebke Neumann ist 34 Jahre alt und kandidiert für den Schöneberger Norden erstmals für das Abgeordnetenhaus. Sie ist seit 2016 Mitglied der Bezirksverordnetenversammlung und dort stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Sprecherin für Soziales, Senior*innen und demografischen Wandel.
Der Politikwissenschaftlerin und Angestellten ist der soziale Zusammenhalt sehr wichtig. „Alle Menschen sollen die Möglichkeit eines guten Lebens haben und wir müssen auch mit denen solidarisch sein, die mit schwierigen Lebenslagen konfrontiert sind,“ so ihre Motivation. Das gilt für Menschen, die in prekären Arbeitsverhältnissen sind, die die Wohnung verloren haben, oder für Menschen, die mit Diskriminierung kämpfen.
09.07.2021 in Geschichte von SPD Friedenau
Genau wie heute, erlebte Berlin vor 150 Jahren einen rasanten Bevölkerungszuwachs. Die Residenzstadt Berlin wurde schlagartig durch den deutschen Sieg über Frankreich 1871 zur Reichshauptstadt eines geeinten Deutschen Reiches. Nicht weniger als den Spiegelsaal von Versailles hatte sich die deutsche Militärführung am 26. Februar 1871 ausgesucht, um die Friedensproklamation zu verkünden. Darin wurde in Artikel II kurz und knapp dem besiegten Frankreich eine Kriegsreparationsleistung von 5 Milliarden Goldfrancs auferlegt, zahlbar innerhalb von drei Jahren. Umgehend floss nun ein breiter Goldstrom ostwärts über den Rhein in die euphorisierte Reichshauptstadt Berlin.
Aus den Tageszeitungen verschwanden die Todesanzeigen der ruhmreich auf dem Felde der Ehre gefallenen Soldaten. Die von den Kriegsschauplätzen zurückflutenden Soldaten wurden jubelnd mit Blumen auf den Bahnhöfen empfangen. Die Schulkindern genossen einen unterrichtsfreien Tag anlässlich des Sieges von Sedan und das Prägen von Helden-Gedenkmünzen hatte Hochkonjunktur. Der offizielle Friedensschluss fand am 10. Mai 1871 in Frankfurt am Main statt.
Die junge Reichshauptstadt platze aus allen Nähten. Industrien blühten auf, immer mehr Platz nahmen die neuen Fabrikanlagen von AEG, Borsig, Siemens und Schering ein. Elende Arbeiterwohnungen schossen massenweise aus dem Boden. Berlin war eng, laut und schmutzig. Wer es sich leisten konnte, wollte außerhalb von Berlin, aber trotzdem in Reichweite sein Heim im Grünen aufschlagen. An jeder Ecke war Aufbruch deutlich spürbar und die Immobilienbranche blühte. Dabei ging der Drang der Stadtflüchtenden vor allem ins südwestliche Umland.
Der Schriftsteller und Journalist David Born (eigentlich David Buttermilch) (1817-1879) und der Terrainkaufmann Johann Anton Wilhelm von Carstenn (1822-1896) erfassten die Gunst der Stunde. Carstenn, ein self-made-man mit kaufmännischer Erfahrung erwarb Grundstücke im südlichen Umkreis von Berlin. So kam auch der Grund und Boden des Rittergutes Deutsch-Wilmersdorf in seinen Besitz. Born erwarb davon eine Fläche von ca 11 Hektar, südöstlich von der Berlin-Potsdamer Landstraße (heute Rheinstraße) gelegen. Im Mai 1871 warb er in einer Zeitungsanzeige um Mitglieder für seinen geplanten Landerwerb- und Bauverein auf Aktien. Nur zwei Monate später, am 9. Juli 1871 konnte der Landerwerb- und Bauverein auf Aktien offiziell gegründet werden.
07.07.2021 in Geschichte von SPD Friedenau
Friedenau wurde über die Jahre immer mehr zur Zwischenstation für Literaten auf dem Weg zum Nobelpreis. Liegt es an der gesunden Luft? Schon im vorvorigen Jahrhundert priesen die Friedenauer sie mit Hinweis auf die geringe Sterblichkeitsrate an. Allerdings war das wohl eher darauf zurückzuführen, dass das Auguste-Viktoria-Krankenhaus, in dem die meisten Friedenauer starben, auf Schöneberger Gebiet lag und so nicht in die Friedenauer Statistik einging.
Ein Immobilienmakler dichtete um 1890:
„Feldalleen und Blütenduft vor der Weltstadt Tor.
Schöne Häuser, frische Luft. Alles find’st Du vor.
Drum willst Du behaglich leben, billig gut und schlau,
lass den weisen Rat Dir geben: Zieh nach Friedenau!“
Attraktiv und anregend ist Friedenau geblieben. 1999 erhielt Günter Grass, einst in der Niedstraße ansässig, den Nobelpreis für Literatur für sein Gesamtwerk, 2009 folgte die Friedenauerin Herta Müller, wohnhaft in der Menzelstraße.
25.06.2021 in Ankündigung
Wir möchten Euch um Eure Hilfe in einer wichtigen Herzensangelegenheit bitten. Unsere Genossin und Landesgeschäftsführerin Anett Seltz ist an Blutkrebs erkrankt und braucht eine Knochenmarkspende.
Bitte lasst Euch bei der DKMS typisieren und helft damit Anett und vielen anderen Menschen den Kampf gegen den Krebs zu gewinnen und Hoffnung auf Genesung zu haben. Die Typisierung ist ganz einfach, geht rasch und tut nicht weh.
Anett und ihre Familie haben die Erkrankung im Internet bekanntgegeben und wollen damit die Sensibilität für den Bedarf an Knochenmarkspenden erhöhen. Den Aufruf "Rettet unsere Mama" findet ihr unter folgendem Link, unter dem ihr Euch auch registrieren lassen könnt:
https://www.dkms.de/aktiv-werden/online-aktionen/anett
Jede einzelne Registrierung hilft!
Wir wünschen uns von Herzen, dass Anett wieder gesund wird. Ihr und ihrer Familie wünschen wir dafür alle erdenklichen Kraft und bitten Euch: Helft mit und werdet initiativ!
Mit herzlichen Grüßen
Euer geschäftsführender Kreisvorstand
21.06.2021 in Bezirks-SPD
Jens Fischwasser ist 45 Jahre alt und kandidiert erstmals für das Abgeordnetenhaus von Berlin. Er hat Listenplatz 5 und ist Direktkandidat aus dem Wahlkreis Tempelhof. Als stellvertretender Bürgerdeputierter hat er die SPD-Fraktion im Ausschuss für Ordnungsangelegenheiten und Bürgerdienste unterstützt und als Abteilungsvorsitzender in Tempelhof sammelt er bereits politische Erfahrungen auf kommunaler Ebene.
Die Felder Umwelt und Mobilität interessieren ihn sehr und sie bilden zwei seiner politischen Schwerpunkte. Besonders liegt ihm aber der Aspekt der sozialen Gerechtigkeit am Herzen, denn kaum ein anderes Thema ist so vielfältig und mit allen anderen politischen Themen verflochten. Er setzt sich sehr für die Belange, die Bedürfnisse und das Wohlergehen seiner Mitmenschen ein.
21.06.2021 in Bezirk von SPD Mariendorf
Am 29. Juni 1931 wurde der Volkspark Mariendorf offiziell den Bürgerinnen und Bürgern zur Freizeiterholung übergeben. Die Planungen für den Volkspark reichten in das Jahr 1907 zurück. Aber erst nach der Eingemeindung Mariendorfs in den Bezirk Tempelhof von Groß-Berlin 1920 wurden die Pläne durch den sozialdemokratischen Baustadtrat Friedrich Küter umgesetzt.
Küter war es wichtig, dass der Park ganzjährig genutzt werden konnte und so gab es im Winter nicht nur Schlittschuhlaufen auf den gefrorenen Seen, sondern auch eine Rodelbahn. Für Sportwettkämpfe entstand das Stadion und die davor befindlichen Anlagen. Die Badeanstalt, das heutige Sommerbad Mariendorf, wurde auf Initiative des Senats unter dem Regierenden Bürgermeister Ernst Reuter (SPD) erst nach dem 2. Weltkrieg in den 50er Jahren im Zu-sammenhang mit der kriegsbedingten Instandsetzung des Volksparks gebaut.
Küter erlebte dies alles nicht mehr. Er wurde als Baustadtrat 1933 von den Nationalsozialisten abgesetzt und wohnte bis zu seiner Verhaftung im April 1944 in Alt-Mariendorf. Küter kam ins KZ Sachsenhausen und verstarb im Frühjahr 1945 auf einem Gefangenentransport in das KZ Bergen-Belsen.
Der Volkspark wurde und wird von den Mariendorfer*innen geliebt.
Eltern mit ihren Kindern besuchen die Spielplätze, Auf den Wegen treffen sich Spaziergän-ger*innen und Jogger*innen. Die Freiflächen laden zum Sonnenbaden ein und Sportinteres-sierte üben ihre Aktivitäten im Park aus. Von 1984 bis 2013 fand jährlich zu Christi Himmelfahrt der vom Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg veranstaltete „Internationale Kulturlustgarten“ für vier Tage mit zahlreichen Kulturveranstaltungen und Attraktionen statt. Und wenn die Corona-Pandemie überstanden ist, wird es zum Sommerbeginn wieder die beliebten Veran-staltungen „Spielefest“ und „Rocktreff“, das größte Festival für Amateurbands Berlins, im Stadion geben.
Wir feiern …
Am Sonnabend, d. 26. Juni 2021 wollen wir den 90. Geburtstag symbolisch begehen! Um 13.00 Uhr treffen wir uns an der Sonnenuhr und lassen den Park hochleben! Kommen Sie vorbei und genießen Sie mit uns unseren Volkspark!
20.06.2021 in Abteilung von SPD Mariendorf
Wir trauern um Lotte Weber, unsere langjährige Schriftführerin im Abteilungsvorstand, die plötzlich und unerwartet am 7. Juni 2021 im Alter von 84 Jahren verstorben ist.
Lotti - wie wir sie nennen durften - ist 1983 in die SPD eingetreten und war seitdem in verschiedenen Ämtern aktiv. Noch kurz vor dem pandemiebedingten Lockdown im März 2020 wurde sie von der Mitgliederversammlung wieder in das Amt der Schriftführerin im Abteilungsvorstand gewählt, dass sie bereits seit vielen Jahren bekleidete.
Doch dies war nur der formale Rahmen für ihr Engagement. Lotti organisierte Jubilar-Ehrungen, Sommerfeste und Weihnachtsfeiern. Sie hielt den Kontakt zu älteren Genossinnen und Genossen, denen es schwer fällt den Weg zur Mitgliederversammlung zu bewältigen.
Sie war bei den Infoständen der Abteilung stets dabei, schnappte sich Material und verschwand Richtung Marktplatz. Nach ihrer Rückkehr zum Infostand berichtete sie von ihren Bürger*innenkontakten und Debatten auf der Straße. Wenn sie zum Infostand kam, hatte sie stets auch eine Einkaufstasche dabei. Denn sie verband den Infostand auch mit dem Einkaufen für ihre mobilitätseingeschränkte Nachbarin.
Viele Jahre lang übernahm sie den Besuchsdienst in einem Pflegeheim und besuchte mehrmals wöchentlich zwei Bewohnerinnen eines Pflegeheims. Sie bemerkte, wenn im „Heim“ etwas nicht rund lief und dann wurde sie für die Bewohnerinnen und Bewohner aktiv. Lotti konnte sehr energisch sein, wenn ihr etwas missfiel – vielleicht war es diese Eigenschaft, die den Heimbewohner*innen gefiel. Denn Lotti wurde gebeten für den Heimbeirat zu kandidieren – und sie wurde auch zur Heimbeirätin gewählt, obwohl sie nicht im Seniorenheim lebte.
Ab und zu hatte Lotti keine Zeit für ihre SPD. Dann legte sie aber nicht die Füße hoch, sondern war gemeinsam mit ihrem Ehemann Bernd für die „Landesgeschichtliche Vereinigung für die Mark Brandenburg e.V.“ unterwegs. Dort war sie Beisitzerin im Bibliotheks- und Archivausschuss.
Als Bernd schwer erkrankte, pflegte sie ihn. Bernd war ihre große Liebe, 58 Jahre lang waren sie verheiratet. Die Sorge um Bernd nagte an Lotti, doch versuchte sie trotzdem Zuversicht auszustrahlen – auch nachdem Bernd den Kampf gegen seine Krankheit im vergangenen Jahr verloren hatte.
Ihre eigene Gesundheit stellte sie immer hinten an. Lotti verstarb an einer Komplikation während einer Behandlung im Krankenhaus.
Unser Mitgefühl gehört Lottis Verwandten. Wir werden uns immer gern an Lotti erinnern und ihr Andenken ehrend bewahren.

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