03.06.2026 in Pressemitteilung von SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg
Die SPD-Fraktion setzt sich erneut für die Versetzung des „Breslauer Zwergs”, einer rund 30 cm großen Bronzefigur der polnischen Künstlerin Beata Zwolańska-Hołod, ein, die am Portal des ehemaligen Rathauses in Friedenau steht. Der entsprechende Antrag war im Oktober des vergangenen Jahres beschlossen, die Umsetzung vom Bezirksamt jedoch abgelehnt worden, da dieser zu tief im Boden verankert sei und auf dem Platz zum Hindernis werden könne.
Im Rahmen einer neuen Initiative wird das Bezirksamt nun aufgefordert, seine ablehnende Haltung zur Umsetzung des BVV-Beschlusses zum „Breslauer Zwerg“ endlich aufzugeben und diesen im Sinne der Bürgerinnen und Bürger fachgerecht umzusetzen.
Die konkrete Forderung sieht vor, die Bronzefigur umgehend aus der Treppenanlage vor dem Rathaus zu entfernen und an einem würdigen, sicheren und sichtbaren Standort auf dem Breslauer Platz neu zu platzieren. Vorgesehen ist dabei die Aufstellung auf einem Sockel in unmittelbarer Nähe zu geplanten Infostelen, die die historische Bedeutung der Städtepartnerschaft zwischen Berlin und Wrocław erläutern.
„Der Breslauer Zwerg steht symbolisch für die Freundschaft zwischen Berlin und Wrocław und sollte deshalb auch entsprechend repräsentativ aufgestellt werden. Es kann nicht sein, dass dieses Symbol der Städtepartnerschaft so unwürdig behandelt wird“, erklärt Corinna Volkmann, kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion.
Auch Jürgen Swobodzinski, Sprecher für Grün- und Umweltpolitik der SPD-Fraktion, unterstützt das Anliegen:
„Die Argumentation des Bezirksamtes, eine Versetzung sei technisch zu kompliziert, überzeugt nicht. Fachfirmen können den Zwerg problemlos substanzschonend aus der Treppenanlage lösen und die betroffene Stufe originalgetreu wiederherstellen. Statt weiter zu blockieren, sollte das Bezirksamt endlich gemeinsam mit der Initiative Breslauer Platz an einer kreativen und sichtbaren Lösung arbeiten.“
03.06.2026 in Pressemitteilung von SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg
Die SPD-Fraktion fordert eine sichere Querung der Britzer Straße auf Höhe des Rotkopfwegs, da es an der stark befahrenen Straße, die besonders von Kindern als Überweg genutzt wird, immer wieder zu gefährlichen Verkehrssituationen kommt.
„Gerade Kinder brauchen im Straßenverkehr klare und verlässliche Querungsmöglichkeiten“, erklärt Jan Rauchfuß, Bezirksverordneter aus Mariendorf. „Der bisherige Zebrastreifen reicht angesichts der Verkehrssituation an der Britzer Straße nicht mehr aus. Eine Ampelanlage würde die Sicherheit für alle Fußgängerinnen und Fußgänger deutlich erhöhen.”
Der entsprechende Antrag sieht deshalb vor, den bestehenden Fußgängerüberweg durch eine Ampelanlage zu ersetzen und zusätzlich eine Verlegung des Übergangs hinter die Bushaltestelle Rotkopfweg in Fahrtrichtung Britz zu prüfen, um die unübersichtliche Situation mit zahlreichen Ein- und Ausfahrten, hohem Verkehrsaufkommen und wartenden Bussen zu entschärfen.
Auch Marijke Höppner, Vorsitzende der SPD-Fraktion, betont die Bedeutung der Maßnahme:
„Viele Menschen überqueren die Straße direkt an der Bushaltestelle Rotkopfweg. Deshalb wollen wir prüfen lassen, ob hier ein Übergang eingerichtet werden kann, der näher an den tatsächlichen Laufwegen ausgerichtet ist. So schaffen wir langfristig mehr Verkehrssicherheit im Kiez.”
01.06.2026 in Pressemitteilung von SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg
Die SPD-Fraktion will die Gewerbeflächen an der Germaniastraße und Ringbahnstraße in Tempelhof weiterentwickeln. Zu diesem Zweck soll das Bezirksamt ein Konzept vorlegen, das den Erhalt von kleinteiligem Gewerbe sichert und nachhaltige Nutzungen ermöglicht.
„Die Gewerbeflächen an der Germaniastraße sind wichtig für Arbeitsplätze, Versorgung und die wirtschaftliche Vielfalt im Kiez“, erklärt Marijke Höppner, Vorsitzende der SPD-Fraktion. “Deshalb machen wir uns dafür stark, dass der Standort langfristig weiterentwickelt wird. Angesichts wachsender Nutzungsdichte und Klimazielen ist eine abgestimmte Planung notwendig, um die vorhandenen Flächen effizient, sozialverträglich und zukunftsfähig zu nutzen.” Für eine bedarfsgerechte Umsetzung soll das Entwicklungskonzept gemeinsam mit den ansässigen Betrieben, Eigentümer*innen und der Wirtschaftsförderung erarbeitet werden.
18.05.2026 in Abteilung von SPD Mariendorf
Auch in diesem Jahr trafen sich Mitglieder der Abteilung am Gedenkstein für Friedrich Küter im Volkspark Mariendorf.
Manuelas Ansprache vom 17. Mai 2026 zu seinem Gedenken findet ihr hier im pdf-Format zum Nachlesen.
Fotos: Jan
18.05.2026 in Pressemitteilung von SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg

Die SPD-Fraktion setzt sich für mehr Barrierefreiheit in den bezirklichen Sporthallen ein. Zu diesem Zweck wird das Bezirksamt aufgefordert, den aktuellen Stand der Barrierefreiheit in den Sporthallen systematisch zu erfassen und ein Konzept zum schrittweisen Abbau bestehender Barrieren vorzulegen.
Ziel ist es, allen Menschen – insbesondere Personen mit Behinderungen, chronischen Erkrankungen oder eingeschränkter Mobilität – die gleichberechtigte Nutzung der Sportstätten zu ermöglichen. Dazu gehören unter anderem barrierefreie Zugänge, Umkleiden, sanitäre Anlagen sowie digitale Informationsangebote.
„Sport und Bewegung müssen für alle Menschen zugänglich sein. Noch immer gibt es in vielen bezirklichen Sporthallen bauliche und organisatorische Hürden, die Menschen ausschließen. Das muss sich endlich ändern”, erklärt Marijke Höppner, Antragsinitiatorin und Vorsitzende der SPD-Fraktion.
Auch Janis Hantke, Vorsitzende des Ausschusses für Frauen, Queer und Inklusion, betont die Bedeutung des Vorhabens: „Inklusion ist kein Zusatzangebot, sondern Voraussetzung für echte Teilhabe. Gerade öffentliche Sportstätten müssen so gestaltet sein, dass sie von allen Menschen selbstverständlich genutzt werden können.“
15.05.2026 in Pressemitteilung von SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg
Die SPD-Fraktion fordert deutlich härtere Konsequenzen bei extremen Geschwindigkeitsüberschreitungen. Durch eine Änderung der Straßenverkehrsordnung soll es künftig möglich gemacht werden, Fahrzeuge von extremen Rasern zu konfiszieren und versteigern zu können.
Vorbild für diese Handhabung ist eine seit 2024 geltende Regelung in Österreich. Dort können Fahrzeuge beschlagnahmt werden, wenn Fahrerinnen und Fahrer massiv und wiederholt gegen Tempolimits verstoßen. Die SPD-Fraktion möchte ein vergleichbares Modell auch in Deutschland einführen und dieses zudem auf Leasingfahrzeuge, Mietwagen oder geliehenen Autos anwenden.
„Wer mit extrem überhöhter Geschwindigkeit durch unsere Straßen rast, gefährdet bewusst Menschenleben. Autos dürfen nicht zu Waffen im Straßenverkehr werden“, kommentiert Jan Rauchfuß, ordnungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, die Maßnahme. „Auf derart verantwortungsloses Handeln muss mit der Beschlagnahmung des Fahrzeugs reagiert werden.“
Auch Marijke Höppner, Vorsitzende der SPD-Fraktion, unterstützt den Vorstoß:
„Der Schutz der Bevölkerung muss Vorrang vor Eigentumsinteressen haben. Die Erfahrungen aus Österreich zeigen, dass harte Konsequenzen gegen extreme Raser möglich und wirksam sind. Gerade in dicht besiedelten Städten wie Berlin brauchen wir mehr Sicherheit auf unseren Straßen.“
Die Erlöse aus den Versteigerungen sollen – nach österreichischem Vorbild – überwiegend in Maßnahmen zur Verkehrssicherheit fließen. Ein Teil der Einnahmen könnte zudem den Kommunen zur Deckung des Verwaltungsaufwands zugutekommen.

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