
Eine fehlende Sitzbank kann darüber entscheiden, ob der Weg zum Arzt, zum Einkaufen oder zum Seniorensport überhaupt angetreten wird. Was für viele selbstverständlich ist, wird für ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen schnell zur Hürde. Deshalb setzt sich die SPD-Fraktion dafür ein, dass der Bezirk systematisch prüft, wo zusätzliche Sitzbänke den Alltag der Menschen spürbar erleichtern können.
Künftig sollen mögliche Standorte nicht allein nach baulichen Kriterien ausgewählt werden. Stattdessen soll das Bezirksamt gezielt jene Wege in den Blick nehmen, die Senior*innen regelmäßig nutzen – etwa Verbindungen zwischen Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs und großen Wohnsiedlungen, Senioreneinrichtungen, Ärztezentren oder Freizeit- und Sportangeboten.
„Gerade ältere Menschen wünschen sich vor allem eines: möglichst lange selbstständig zu bleiben. Ausreichend Sitzgelegenheiten entlang ihrer täglichen Wege geben ihnen Sicherheit, fördern Bewegung und helfen dabei, sozialer Isolation vorzubeugen“, fasst Sarah Walter, Sprecherin für Senior*innen, die Bedeutung von Sitzbänken zusammen. „Es ist daher unsere Aufgabe, die Voraussetzungen für Teilhabe und Lebensqualität im Alter zu schaffen. Dazu gehören auch ausreichend öffentliche Sitzgelegenheiten im Stadtbild.“
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