
Wer durch die Goltzstraße geht, merkt schnell: Etwas fehlt. Seit dem Umbau ist die markante Uhr am Eingang der Straße verschwunden – sehr zum Ärger vieler Lichtenraderinnen und Lichtenrader. Die SPD-Fraktion will das ändern und setzt sich dafür ein, dass die Uhr schnellstmöglich an ihren angestammten Platz zurückkehrt.
Für viele Menschen war sie mehr als nur ein Zeitmesser: Die Uhr am Beginn der Goltzstraße gehörte über Jahrzehnte zum vertrauten Straßenbild in Lichtenrade. Mit dem ersten Bauabschnitt der Neugestaltung der Bahnhofstraße wurde das Uhrenkandelaber abgebaut. Obwohl dieser Bauabschnitt längst abgeschlossen ist, blieb die Rückkehr der Uhr bislang aus.
„Die Uhr ist ein Stück Lichtenrade. Viele Bürgerinnen und Bürger haben uns angesprochen und deutlich gemacht, dass sie den schnellen Blick auf die Uhr an dieser Stelle vermissen. Es geht um Orientierung im Alltag und ein vertrautes Ortsbild“, erklärt Jürgen Swobodzinski, Bezirksverordneter aus Lichtenrade.
Neben dem Nutzen für die Bevölkerung hätte die Wiederaufstellung einen weiteren positiven Effekt: Durch eine entsprechende Sondernutzung könnten dem Bezirk wieder Einnahmen aus Gebühren nach den geltenden Bestimmungen zufließen, da am Uhrenkandelaber Flächen für Werbung vorgehalten werden.
Auch Marijke Höppner, Vorsitzende der SPD-Fraktion, fordert die Wiederaufstellung: „Gerade in Zeiten, in denen unsere Ortskerne modernisiert werden, dürfen wir nicht vergessen, was einen Kiez ausmacht. Die Uhr gehört für viele Menschen zu Lichtenrade einfach dazu. Sie ist ein vertrautes Wahrzeichen. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass sie endlich wieder an ihren Platz zurückkehrt.“
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