Zwischenbericht zur Schulentwicklungsplanung vorgelegt

Veröffentlicht am 18.08.2008 in Informationen

Schon seit längerer Zeit hatte die SPD-Fraktion den für Schule zuständigen Stadtrat, Dieter Hapel (CDU) aufgefordert, den Schulentwicklungsplan von 2004 fortzuschreiben. Nach einem entsprechenden Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung im April 2008 liegt seit der Sitzung im Mai jetzt ein Zwischenbericht dazu vor.

Auch wenn die Verwaltung wegen der knappen Zeit keine Abstimmung mit den anderen Abteilungen des Bezirksamts und mit den angrenzenden Bezirken vornehmen konnte, so enthält der vorliegende Bericht doch Daten, die als Diskussionsgrundlage zur weiteren Entwicklung der Schullandschaft geeignet sind.

Festzustellen ist, dass der Rückgang der Schülerzahlen weiter anhält. Wurden vor 1996 noch ca. 3.100 Kinder und mehr im Bezirk geboren, sind es ab 2001 im Durchschnitt weniger als 2.700. Der Jahrgang 2002 wird im Jahr 2008 eingeschult. Eine verringerte Anzahl von Schulanfängern wird folglich für die nächsten Jahre erwartet.
Die Entwicklung der Schülerzahlen fällt regional sehr unterschiedlich aus und damit auch die Auswirkungen auf die Grundschulstandorte. In einigen Ortsteilen unseres Bezirks werden voraussichtlich Grundschulen aufgegeben müssen und in anderen bleiben die Strukturen stabil.
Die verringerte Schüleranzahl und ein verändertes Verhalten bei der Wahl der Oberschule führen auch zu Umgestaltungen im Oberschulbereich. Die Nachfrage nach Haupt- und Realschulplätzen geht zurück, auch die Gymnasien erwarten weniger Schüler/innen. Die Schließungen von Haupt- und Realschulen müssen in Erwägung gezogen werden. Unverändert stark nachgefragt sind die drei Gesamtschulen in unserem Bezirk. Dort reichen die vorhandenen Kapazitäten nicht aus, um allen Schüler/innen den Wunsch nach einem Platz zu erfüllen.
Der Zwischenbericht wird ausführlich in der Fraktion und im Schulausschuss beraten werden.
Zum Herbst werden Vorgaben der zuständigen Senatsverwaltung erwartet, die die Rahmenbedingungen für die Erstellung der Fortschreibung der Schulentwicklungsplanung enthalten werden. Diese werden die Grundlage für weitere Entscheidungen bilden.

Nach Meinung unserer Fraktion, eröffnen die freien Kapazitäten im Schulbereich die Chance pädagogisch sinnvolle Forderungen zu erfüllen, wie z.B. größere Freizeitbereiche in den Grundschulen, Arbeitsplätze für Lehrer/innen in den Schulen oder Mensen für die Oberschulen. Die Entscheidungen werden sicher nicht alle in diesem Jahr gefällt werden. Es geht vielmehr um einen Umbau über einen längeren Zeitraum.

 
 

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