Ein entsprechender Antrag, den die SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg in die Sitzung im Dezember in die Bezirksverordnetenversammlung einbrachte, ist von dieser mehrheitlich beschlossen worden. Der Antrag fordert das Bezirksamt auf, bis zur Sitzung im April einen Zwischenbericht vorzulegen, der zur Konzeption eines flächendeckenden engmaschigen Radverkehrs-Nahbereichsnetzes eine Sachstandbeschreibung enthält. Dargestellt werden soll auch, in welchem Zeitrahmen eine Umsetzung geplant ist. Am 4.11.04 hatte das Abgeordnetenhaus die „Radverkehrsstrategie für Berlin“ verabschiedet. Darin sind die Bezirke aufgefordert, bis 2006 in Ergänzung zum Hauptnetz der Radrouten Konzeptionen für flächendeckende engmaschige Nahbereichsnetze zu entwickeln. „Das Fahren mit dem Rad ist für viele Bürgerinnen und Bürger besonders bei kurzen Strecken immer mehr eine Alternative zum PKW geworden. Dies möchten wir aus Gründen des Umweltschutzes fördern. Wichtig ist, dass durch entsprechende Radstrecken eine gefahrlose Nutzung im Verkehr ermöglicht wird. Der von uns geforderte Zwischenbericht soll als Grundlage für die Diskussion mit den Beteiligten in unserem Bezirk dienen“, erläutert Andreas Baldow, Vorsitzender der Bauausschusses der BVV und Mitglied der SPD-Fraktion, den Antrag.



