Verwirrende Schulentwicklungsplanung in Tempelhof-Schöneberg

Veröffentlicht am 22.04.2005 in Pressemitteilung

In der Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung am Mittwoch, den 20.4.05, hat der der für Schulen, Bildung und Kultur zuständige Stadtrat Hapel (CDU) in der Antwort auf eine große Anfrage der SPD-Fraktion zur zukünftigen Raumsituation für Volkshochschulkurse verkündet, dass es im Jahr 2008 zur Schließung von Grundschulen im Bezirk kommen wird. Diese Aussage war überraschend, da der Bezirk im Zuge der Hortverlagerungen an die Schulen an 36 Grundschulen den Ganztagsbetrieb einrichtet. Der Bezirk investiert in 2005 rund 20 Mio. Euro aus dem Investitionsprogramm für Zukunft, Bildung und Betreuung der Bundesregierung in Baumaßnahmen und Ausstattung, um die Betreuung von Schülern und Schülerinnen zukünftig in den Schulen zu ermöglichen. Die Schulen erarbeiten Ganztagsschulprogramme, z. T. in Kooperation mit Freien Trägern der Jugendhilfe, die zu einer neuen Qualität von Unterricht und Betreuung führen sollen. Viel Arbeit, die mit viel Engagement von allen Beteiligten angegangen wird. Die Ausführungen von Hapel, dass der Wettbewerb unter den Schulen dann zeigen wird, welche Schulstandorte geschlossen werden, offenbart eine mehr als mangelhafte Planung und unnötige Verwendung von knappen öffentlichen Mitteln des zuständigen Dezernenten.

„Es ist den Lehrerkollegien, Freien Trägern und Eltern nicht zuzumuten, dass sie erst auf den Weg geschickt werden ihre Schule umzugestalten, um dann nach wenigen Jahren zu hören, dass sie die Schule schließen sollen. Es stellt sich auch die Frage, ob die von der Bundesregierung zur Verfügung gestellten Mittel mit dieser unzureichenden Planung richtig eingesetzt werden“, bemerkt Elke Ahlhoff, schulpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion.

Auch Hapels Ergänzung, er wolle im Moment keine Schule schließen, um nicht noch mehr Unruhe in den Schulbereich zu bringen, verbessert die Situation nicht. Hapel klagt über zuwenig Mittel und will Geld in Schulstandorte investieren, die dann vielleicht anders genutzt werden. Die Schulen und Eltern wollen klare Aussagen. Der Stadtrat will wie so oft unangenehme Entscheidungen vermeiden und entledigt sich seiner Verantwortung für die Schulen im Bezirk.

 
 

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