10.10.2022 in Pressemitteilung von SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg
In der vergangenen Bezirksverordnetenversammlung von Tempelhof-Schöneberg wurde dem Antrag der SPD-Fraktion „Eine bessere Sichtbarkeit der Bezirke auf Berlin.de mehrheitlich zugestimmt. Die Initiative sieht vor, die Bezirksämter und ihre Dienstleistungen auf den Webseiten von Berlin.de zukünftig prominenter darzustellen und ihre politische Wichtigkeit sowie Stellung in der Verwaltung Berlins hervorzuheben.
„Wer Informationen zur Arbeit der Bezirksämter und den einzelnen Bezirken aufrufen möchte, muss zurzeit im Header von Berlin.de erst auf den Reiter Politik, Verwaltung, Bürger klicken, um dann im sich ausklappenden Fenster unter Behörden den Link Bezirksämter zu entdecken“, kommentiert Kubilay Yalcin, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion, die derzeitige Situation. „Das bedeutet, es sind drei Klicks und zumindest Grundkenntnisse des Verwaltungsaufbaus nötig, um das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg überhaupt zu finden. Daher möchten wir, dass der Zugriff auf diese, für alle Bürger*innen relevanten Informationen grundlegend vereinfacht wird."
08.10.2022 in Allgemein
Neue Wohnungen und Gewerberäume: Planen und die Folgen im Blick behalten
Von: Angelika Schöttler, stellv. Bezirksbürgermeisterin und Stadträtin für Stadtentwicklung und Facility Management
Als Stadträtin für Stadtentwicklung sieht man viele Baustellen und spricht mit den Projektentwickler:innen, was demnächst entstehen soll. Für Tempelhof-Schöneberg sind das viele Wohnungen und Gewerbeeinheiten. Wohnen und Arbeiten soll nebeneinander in Tempelhof-Schöneberg möglich sein.
Ein bereits weit fortgeschrittenes Wohnungsbauprojekt ist die Friedenauer Höhe am Innsbrucker Platz in Friedenau. Hier entstehen insgesamt 1373 Wohnungen, davon 245 mietpreisgebunden, aber auch 195 Eigentumswohnungen. Die ersten Gebäude sind bereits bezogen, bei anderen stehen noch die Kräne.
Ein ebenso großes Projekt ist zurzeit in der Planungsphase: die Marienhöfe. Das große Areal in Tempelhof an der Röbling- und Attilastraße soll möglichst bald bebaut werden. Es entstehen hier ca. 730 Wohnungen, 300 Plätze für Geflüchtete und ca. 90.000 qm Gewerbeflächen. Ein Stadtquartier zum Wohnen und Arbeiten mit viel Grün zur Erholung und Durchwegung für Fußgänger:innen und Fahrradfahrende. Hier wird ganzheitlich gedacht und nachhaltig gebaut. Das Quartier wird weitgehend vom motorisierten Verkehr befreit und alles über eine große Tiefgarage erschlossen. Noch ist der Bebauungsplan im Bezirk in Arbeit. Der Bauantrag ist aber bereits gestellt und wird geprüft. Das Bauvorhaben ist dem Stadtentwicklungsausschuss vorgestellt und die weitere Bearbeitung von der Bezirksverordnetenversammlung gebilligt worden. Damit gehen die Genehmigungsverfahren zügig voran, damit möglichst bald begonnen werden kann zu bauen.
Aber auch im Süden des Bezirks wird geplant und gebaut. Gerade wurde die Baugenehmigung für das Stadtquartier rund um die Alte Mälzerei in Lichtenrade erteilt: das Lichtenrader Revier. Hier entstehen 202 Wohnungen, davon 78 öffentlich gefördert und damit preisgebunden. Auch hier entstehen Stadtplätze, Nahversorgung und Grünanlagen. Die Alte Mälzerei hat mit der öffentlichen Bibliothek, Angebote der Musikschule und Volkshochschule und einem Kinder- und Jugendmuseum schon für gute Infrastruktur für den Süden von Tempelhof-Schöneberg gesorgt. Denn nicht nur Wohnungen und Gewerbe müssen entstehen, sondern auch die Infrastruktur muss mitwachsen.
Für alle Wohnprojekte werden deshalb auch entsprechend ihrer Größe Spielplätze, Schulplätze und Kindertagesstättenplätze mitgeplant und mitgebaut. Auch daran beteiligen sich die Investoren des Wohnungsbaus. Für das Entstehen der Schulplätze ist der Bezirk, konkret meine Abteilung Facility Management, im Zusammenspiel mit dem Schulbereich zuständig, wobei wesentliche Finanzierungen auch vom Land Berlin kommen müssen. Denn über den Bedarf der Neubauprojekte hinaus sind die Schüler:innen-Zahlen ansteigend, so dass weit mehr Schulplätze entstehen müssen als es Neubauprojekte gibt. Auch dafür wird auf landeseigenen Grundstücken entsprechend geplant und gebaut.
Zwar noch etwas in die Zukunft geblickt, aber schon in Planung ist die Neue Mitte Tempelhof. Hier entstehen neben Neubauten für die vorhandene Infrastruktur wie Bibliothek, Schwimmbad und Polizei auch zusätzlicher Raum für die Bezirksverwaltung und zusätzlich 500 Wohnungen. Die vielen Baukörper werden in verschiedenen Bauphasen wachsen.
Das alles wird in den nächsten 10 Jahren realisiert. Denn Bauvorhaben sind keine Sprinter- sondern Marathonlaufstrecken mit vielen Planungs- und Genehmigungsphasen bevor die Bauphase beginnt. Bis zur Baugenehmigung müssen alle Planungen abgeschlossen sein, damit das Bauvorhaben gelingt, den Vorschriften entspricht und sich in seine Umgebung integrieren kann. Dazu zählen die Bauten genauso wie die entstehende Infrastruktur und auch das voraussichtliche Verkehrsaufkommen sowie die Auswirkungen auf die vorhandene Natur und das Klima. Das haben wir im Blick.
08.10.2022 in Pressemitteilung von SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg
Dem SPD-Antrag „Einrichtung von Wärmeräumen“ wurde in der vergangenen Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung mehrheitlich zugestimmt. Der Beschluss sieht vor, zu prüfen, ob und wo öffentliche Wärmeräume in Tempelhof-Schöneberg für Menschen geschaffen werden können, die durch die Gasumlage nicht mehr über die finanziellen Mittel verfügen, ihre Wohnungen durchgehend zu beheizen.
„Viele Kommunen sind bereits dabei, Wärmeräume einzurichten oder bereiten sich darauf vor,“ kommentiert Sarah Walter, Sprecherin für Bürgerdienste und Sozialpolitik der SPD-Fraktion die geplante Maßnahme. „Wenn es uns zudem gelingt, diese an schon etablierten Anlaufstellen im Bezirk einzurichten, werden sie voraussichtlich besser von Hilfebedürftigen angenommen.“ Daher möchte die Initiative zusätzlich dazu anregen, Kooperationen mit Hilfsorganisationen wie den Berliner Tafeln in den Wärmeräumen einzugehen.
06.10.2022 in Pressemitteilung von SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg
In der vergangenen Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg wurde der Beschlussempfehlung der SPD-Fraktion zur Einführung von Fahrrad-Reparaturstationen zugestimmt. Ziel des Prüfauftrages an das Bezirksamt ist es u.a. zu eruieren, über welche Reparatur- und Servicefunktionalitäten, eine solche öffentliche Station zur selbständigen Nutzung durch die Bürger*innen verfügen sollte und welche Standorte im Bezirk sich hierfür eignen.
„Da der Radverkehr in Berlin stetig zunimmt, steigt auch der Bedarf an Reparaturstationen die Luftpumpen, Werkzeuge und gegebenenfalls Flickzeug anbieten. An geeigneten Stellen positioniert, könnten diese die Nutzung des eigenen Fahrrads weiter erhöhen, da sie ermöglichen, kleine Reparaturen unterwegs schnell selbständig zu erledigen“, erklärt Annette Hertlein, verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion die Initiative. „Und weil es sich hierbei um ein kostenfreies Angebot des Bezirks handelt, würden besonders einkommensschwache Haushalte von den geplanten Fahrrad-Reparaturstation profitieren“.
Um sowohl die Wartung und Unterhaltung der zukünftigen Reparaturstationen zu gewährleisten, sieht die Initiative zusätzlich die Prüfung möglicher Träger und der voraussichtlichen Kosten vor.
29.09.2022 in Allgemein
Bericht der Kreisdelegiertenversammlung am 17. September mit Schwerpunkt Wohnen und Bauen
Von Volker Warkentin (und Redaktion)
Die Baupreise schießen durch die Decke, die Mieten steigen ins Unermessliche, die Zinsen weisen erstmals seit der Finanzkrise zu Anfang des Jahrtausends wieder nach oben und verteuern mit der Inflation das Bauen weiter. Als ob das noch nicht reichte, drohen saftige Tariferhöhungen beim Strom und vor allem beim Gas, was die Energiekosten zur
„zweiten Miete“ aufblähen könnte. Und beim Gegensteuern gilt es, die Klimaziele für die in Richtung 3,9 Millionen Menschen wachsende Stadt nicht aus den Augen zu verlieren.
In diesem Spannungsbogen bewegte sich am 17. September die KDV Tempelhof-Schöneberg, die inhaltlich ganz dem Thema Bauen und Wohnen gewidmet war. Diesen Schwerpunkt betonten die beiden Kreisvorsitzenden Wiebke Neumann und Lars Rauchfuß in ihrer Begrüßung.
Als fachkundige Referent*innen setzten SPD-Generalsekretär und Tempelhof-Schöneberger Bundestagsabgeordneter Kevin Kühnert, Bausenator Andreas Geisel und Stadtentwicklungs-Stadträtin Angelika Schöttler die etwa 100 Delegierten ins Bild.
„Bauen, bauen, bauen“, lautete das Rezept der drei Redner*innen, damit das Wohnen in der Stadt auch für Normalverdienende erschwinglich bleibt. Für den Bund haben SPD, Grüne und FDP für diese Legislaturperiode den Bau von 400.000 Wohnungen, darunter 100.000
Sozialwohnungen vereinbart. Und in der Mieterstadt Berlin sollen nach dem Willen von R2G bis 2030 ebenfalls 400.000 Wohnungen entstehen, darunter 100.000 sozial geförderte Einheiten.
Doch in der Hauptstadt wurden 2021 selbst bescheidene Ziele verfehlt.
Statt 5000 Sozialwohnungen zu genehmigen habe die damals von der Linken geführte Senatsverwaltung für das Bauwesen nur knapp 1500 Einheiten gestattet, so Geisel. Die Linke habe es abgelehnt, Staatsgeld für private Bauvorhaben freizugeben. Dabei sei die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner um „zweimal Potsdam“ gewachsen.
Nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, den Berliner Mietendeckel zu kippen, sind nun kreative Ideen gefragt. So brachte Geisel die Umwidmung von Abschnitten der Autobahnen A103 und A104 für den Städtebau ins Gespräch.
Kühnert warf dem Koalitionspartner FDP vor, bei der vereinbarten Kappungsgrenze für Mieten
in Regionen mit einem problematischen Wohnungsmarkt zu bremsen. Nach der geltenden Regelung dürfen Mieten in diesen Gebieten in drei Jahren um 15 statt generell um 20 Prozent steigen. Die Ampelkoalition hat vereinbart, die niedrigere Kappungsgrenze auf elf Prozent zu senken.
Generell kritisierte Kühnert, in der Gesellschaft gebe es zu viele Kräfte, „die nicht wollen, dass gebaut wird.“ Das könne und werde die SPD nicht hinnehmen.
Rund um das Thema Bauen und Wohnen wurden im Anschluss an die Diskussion auch Anträge beschlossen, die sich mit den landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften und der Wohnraumversorgung befassen.
Alle Anträge der KDV sind hier zu finden: https://kdv.spd-tempelhof-schoeneberg.de/veranstaltungen/kdv-17-09-2022/
27.09.2022 in Allgemein von SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg
Eine gemeinsame Initiative der Fraktionen von SPD und Grünen fordert die Neuplanung und Umgestaltung der Kreuzung Rixdorfer Straße/Alt-Mariendorf/Reißeckstraße, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu erhöhen. In diesem Zusammenhang sollen auch die Fuß- und Radverkehrsanlagen in der Reißeckstraße, zwischen Rixdorfer Straße und Alt-Mariendorf mobilitätsgesetzkonform ausgebaut werden. Dem entsprechenden Antrag wurde in der Bezirksverordnetenversammlung am vergangenen Mittwoch mehrheitlich zugestimmt.
„Im vergangenen Jahr hat es hier 24 Unfälle gegeben. Die Gründe dafür waren sehr vielfältig. Ungenügende Sicherheitsabstände, fehlerhaftes Wechseln des Fahrstreifens, Nichtbeachten des Reißverschlussverfahrens, Abbiegefehler, Verstoß gegen das Rechtsfahrgebot und Geschwindigkeitsüberschreitungen, um nur einige Vergehen zu nennen“, fasst Manuela Harling, Bezirksverordnete für Mariendorf, die Situation im Kreuzungsbereich zusammen.
„Diese zahlreichen Unfallursachen zeigen ganz klar, dass Verkehrsteilnehmer*innen an dieser Stelle überfordert sind. Das Zusammentreffen von drei mehrspurigen Hauptstraßen macht die Kreuzung sehr unübersichtlich und der veraltete Radweg sowie die bisherige Schaltung der Lichtsignalanlage tun ihr Übriges, die Orientierung der Querenden zu verschlechtern. Hier muss schnell gehandelt werden, um die Sicherheit aller herzustellen.“
23.09.2022 in Allgemein von SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg
Der bereits im Februar 2020 beschlossene Antrag der SPD-Fraktion „Konzept für E-Roller-Parkplätze erarbeiten“, der sich gegen die zunehmend chaotische Abstellsituation von E-Rollern im öffentlichen Raum richtete, findet nun mit der Zustimmung zur aktuellen Beschlussempfehlung „Umsetzung des Berliner Straßengesetzes“ seine erneute Bestätigung.
Demnach sollen zukünftig an bereits bekannten Abstellflächen feste Parkflächen für E-Roller und E-Fahrräder eingerichtet sowie weitere ortsfeste Abstellflächen in den südlichen Bereichen des Bezirks in Abstimmung mit den Anbietern gefunden werden. Potenzielle Standorte für diese Parkflächen sind z.B. der S-Bahnhof Lichtenrade und der Kiez Bahnhofstraße/Prinzessinnenstraße.
"Wir freuen uns sehr, dass unsere Initiative nun endlich umgesetzt wird", kommentiert Manuela Harling, Sprecherin für Inklusion der SPD-Fraktion die geplanten Parkplätze.
„E-Roller und Leihräder auf den Gehwegen sind für Fußgänger*innen hinderlich, für sehbehinderte und blinde Menschen gefährlich. Die neue Regelung trägt entscheidend dazu bei, diese Gefahrenquellen wortwörtlich aus dem Weg zu räumen.“
Der frische Beschluss hat aber noch mehr zu bieten, wie Annette Hertlein, verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, zu berichten weiß. „Die Weiterentwicklung des Abstellkonzeptes schafft besonders für Wohngebiete außerhalb des S-Bahn-Rings interessante neue Perspektiven, da hier Sharing-Angebote dringend benötigt werden. Diese sollten gemeinsam mit den Bürgerinitiativen vor Ort erarbeitet werden, um Mobilitätsschwerpunkte zu identifizieren und zielgerichtet planen zu können.
22.09.2022 in Allgemein von SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg
In der gestrigen Bezirksverordnetenversammlung wurde positiv über das Ersuchen „Eine La Panchina Rossa auch für Tempelhof-Schöneberg“ der SPD-Fraktion beschieden. Der Beschluss verfolgt das Ziel, einen geeigneten Ort im öffentlichen Raum zu finden, an dem eine solche „Rote Bank“ platziert werden kann.
„La Panchina Rossa” ist ein Projekt aus Italien und startete im Jahr 2016, um Menschen für das Thema geschlechtsspezifische Gewalt zu sensibilisieren. Diese individuell gestalteten Bänke finden sich bereits in anderen deutschen Städten wie Speyer, Freiburg, Weimar und Potsdam.
„Wir möchten dem Thema „Gewalt gegen Frauen“ gezielt Aufmerksamkeit geben,“ erläutert Manuela Harling, Sprecherin für Frauen-, Queer- und Inklusionspolitik der SPD-Fraktion die Initiative. „Und die rote Sitzbank schafft es, ein Augenmerk auf diese Problematik zu legen und zum Nachdenken anzuregen.“
In Deutschland erfährt jede dritte Frau mindestens einmal in ihrem Leben psychische, körperliche oder sexuelle Gewalt. Viele dieser Gewaltdelikte geschehen im Verborgenen, oft durch den eigenen Partner oder Familienmitglieder.
„Leider steigen die Zahlen der Gewalttaten weiter an und auch die Dunkelziffer ist hoch,“ weiß Harling, „daher ist es absolut notwendig jeden Tag darauf hinzuweisen, dass jede Frau das Recht hat, frei und ohne Gewalt zu leben.“

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