Mit einem gemeinsamen Änderungsantrag zur Beschlussempfehlung des Ausschusses für Straßen und Verkehr, haben sich die Fraktionen von SPD und CDU dafür eingesetzt, dass die Bedürfnisse und Bedarfe aller Verkehrsteilnehmer*innen beim Umbau des Barbarossaplatzes berücksichtigt werden. Mit dem Beschluss des Antrages wird u.a. sichergestellt, dass die Barrierefreiheit sowie Durchfahrtsmöglichkeiten für Rettungskräfte stärker in die Planung mit einfließen als ursprünglich von der Variante 1 aus der Machbarkeitsstudie (Juni 2024) vorgesehen.
“Die aktuellen Anpassungen, die wir in diesem Antrag formuliert haben, sollen sicherstellen, dass sich sowohl die Maßnahmen, die der Verkehrsausschuss als sinnvoll erachtet als auch die Inhalte, die durch die Bevölkerung an uns herangetragen wurden, in der Umsetzung des geplanten Vorhabens wiederfinden”, erläutert Annette Hertlein, Sprecherin für Verkehr, den Grund für die aktuelle Initiative. “Ein Vorhaben wie dieses, dessen Auswirkung auf z.B. bestehende Verkehrs- und Lieferwege noch nicht abzusehen ist, braucht eine gewissenhafte, detaillierte Planung und vor allem die Kompromissbereitschaft aller Beteiligten.“
Zusätzlich zu den bereits bestehenden Maßnahmen, sollen daher folgende Anpassungen mit in die laufende Planung aufgenommen werden:
- Der fließende Verkehr wird auf der Eisenacher Straße in beiden Richtungen erhalten und es wird auf den Modalfilter verzichtet.
- Der gesonderte Radweg ist ausschließlich auf den Bereich des Barbarossaplatzes zu begrenzen und wird nicht auf die Eisenacher Straße ausgeweitet.
- Für die weitere Planung ist der Verlust der PKW-Stellplätze im Umfeld des Barbarossaplatzes an einer Minimalvariante zu orientieren.



