Mit ihrer aktuellen Initiative möchte die SPD-Fraktion die Situation am Crellemarkt sowie an der Brücke Großgörschenstraße verbessern, um das Müllaufkommen durch Händler*innen ohne Genehmigung, die nach Markttagen ihre Abfälle nicht entsorgen, einzudämmen.
„Der Crellemarkt ist ein wichtiger Ort im Kiez. Gleichzeitig beklagen Anwohnerinnen und Anwohner immer wieder Probleme durch Müll und informelle Verkaufsangebote. Uns ist wichtig, Lösungen zu finden, die sowohl die Situation vor Ort verbessern als auch auf Dialog und Aufklärung setzen“, erläutert Jan Rauchfuß, ordnungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, den Grund für den Antrag.
Um mit den ungenehmigten Händlerinnen und Händlern vor Ort in Kommunikation zu treten, soll deshalb geprüft werden, ob das Bezirksamt durch entsprechende mehrsprachige Sozial-, Vermittlungs- oder Aufklärungsarbeit dazu beitragen kann, dass während der Marktzeit entstandene Abfälle zukünftig vollständig beseitigt werden. In diesem Zusammenhang sollen auch bauliche Maßnahmen zur Vermeidung von Müll in Erwägung gezogen werden.
Dazu Marijke Höppner, Vorsitzende der SPD-Fraktion: „Eine mehrsprachige Ansprache und soziale Vermittlung können helfen, Regeln bessern verständlich zu machen und Konflikte zu reduzieren. Um das Problem aber ganzheitlich anzugehen, müssen wir gemeinsam mit allen Beteiligten – auch der Deutschen Bahn – Maßnahmen entwickeln, die das Müllaufkommen strukturell verhindern.“



