Die SPD-Fraktion setzt sich für eine wirksamere Bekämpfung illegaler (Sperr-)Müllablagerungen in Tempelhof-Schöneberg ein. Zu diesem Zweck sollen gezielte, hotspot-bezogene Strategien für besonders betroffene Straßen entwickelt werden.
Grundlage des Antrags sind aktuelle Erkenntnisse zu den zehn besonders belasteten Straßen im Bezirk, die durch eine Anfrage im Abgeordnetenhaus identifiziert wurden. Zu diesen Standorten gehören u.a. die Ebersstraße, die Großgörschenstraße sowie Teile des Tempelhofer Damms.
„Illegale Müllablagerungen sind ein wachsendes Problem und sie beeinträchtigen die Lebensqualität vieler Menschen im Bezirk. Deshalb müssen wir genau dort ansetzen, wo die Belastung am größten ist“, erklärt Marijke Höppner, Vorsitzende der SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg.
Der Antrag sieht deshalb vor, konkrete Maßnahmenpläne für diese Hot-Spots zu entwickeln und umzusetzen. Geprüft werden soll u.a. ob verstärkte Kontrollen durch den Außendienst des Ordnungsamtes eingesetzt werden können. Außerdem soll der Einsatz temporärer Entsorgungsangebote wie Container, bauliche oder ordnungsrechtliche Maßnahmen sowie die gezielte Durchführung von Kieztagen helfen, die Situation zu entschärfen.
„Um wiederkehrende Ablagerungen gezielt und wirksam zu bekämpfen, brauchen wir ein abgestimmtes Maßnahmenpaket aus Kontrolle, Prävention und konkreten Entsorgungsangeboten. Denn nur so können wir die Müll-Problematik im Bezirk nachhaltig in den Griff bekommen“, so Höppner abschließend.



