Mit den Stimmen der Fraktionen von SPD und CDU hat die Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg am 20. Mai 2015 einen Antrag beschlossen, der die Entwicklungen auf dem EUREF-Campus ausdrücklich begrüßt und das Bezirksamt auffordert, die Weiterentwicklung des Projekts zu fördern. Ferner soll der Bezirksverordnetenversammlung bis spätestens zur Sitzung im Juni 2015 das Abwägungsergebnis der erneuten Auslegung des Bebauungsplans 7-29 vorgelegt werden. Die Neuauslegung des Bebauungsplans war im vergangenen Jahr durch eine bundesweit geltende Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts erforderlich geworden.
Dazu erklärt der Vorsitzende der SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg, Jan Rauchfuß: „Mit der bisherigen Entwicklung auf dem EUREF-Campus in Schöneberg sind wir sehr zufrieden. Das inhaltliche Profil des Standorts mit den Themen Erneuerbare Energien, Klima- und Umweltschutz, Mobilität sowie Forschung und Wissenschaft überzeugt und die Qualität der bisher gewonnenen Mieterinnen und Mieter stimmt. Der EUREF-Campus entwickelt sich damit auch zu einem wichtigen Wirtschaftsstandort in unserem Bezirk und bietet bereits jetzt hunderte hochwertige Arbeitsplätze. Die SPD-Fraktion wird sich deshalb für eine zügige Weiterentwicklung des Projekts auf der Grundlage des bestehenden Bebauungsplans einsetzen und fordert das Bezirksamt auf, diese Entwicklung zu unterstützen. Durch die im B-Plan-Verfahren getroffenen Vereinbarungen, z.B. die verabredeten maximalen Gebäudehöhen, ist sichergestellt, dass sich der EUREF-Campus nicht nur inhaltlich sehr positiv, sondern auch für Anwohnerinnen und Anwohner verträglich weiter entwickelt.“