Die Leo-Kestenberg-Musikschule nutzt Räume in Grundschulen in Marienfelde und Mariendorf. Vor einem Jahr wurde in Marienfelde der Standort an eine andere Grundschule im Ortsteil verlegt. Die Räume, die jetzt für den Musikunterricht zur Verfügung stehen, sind jedoch für den Musikunterricht nur unzureichend geeignet. Eine Verbesserung der Situation ist bisher nicht in Sicht
Dies führte zu einer großen Anfrage der SPD-Fraktion in der Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung am 26.4.2006. Die Fraktion wollte von dem zuständigen Stadtrat für Kultur, Dieter Hapel (CDU) wissen, wie er die Eignung der Räume der Musikschule für den Unterricht beurteilt, ob notwendige Umbauten geplant sind und in welchem Zeitraum diese umgesetzt werden sollen. Besonders wichtig war es der Fraktion in Erfahrung zu bringen, ob Überlegungen zu einem organisatorischen und musikpädagogischen Gesamtkonzept bezüglich der Raumsituation an der Leo-Kestenberg-Musikschule bestehen. „Die Antworten des zuständigen Dezerntenten zeugen von einem unzureichenden Problembewusstsein der schwierigen Situation der Musikschule. Der Musikunterricht kann an dem neuen Standort in Marienfelde durch die fehlende Geräuschisolierungen der Räume nur sehr eingeschränkt durchgeführt werden. Außerdem ist die Schule für Musikschülerinnen und -schüler äußerst schwer erreichbar. Die Notwendigkeit, ein Gesamtkonzept der Musikschule zu planen, scheint noch nicht einmal in den Überlegungen des Stadtrates vorzukommen,“ kommentiert Serge Embacher, der Kulturpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, die Antworten auf die große Anfrage.