Seit Monaten warteten die Bezirksverordneten auf ein Verhandlungsergebnis. Bereits im Dezember 2003 entschied die Bezirksverordnetenversammlung, dass für das Frauenobdach ein qualifiziertes, verbessertes Unterstützungsangebot durch einen Verbund von drei freien Trägern gemacht werden soll. In der Einrichtung leben zurzeit 16 Frauen, die überwiegend psychisch krank sind oder Drogenprobleme haben. „Die Frauen nur zu beaufsichtigen reicht nicht aus,“ so Ingo Nürnberger, der Vorsitzende des Sozialausschusses „Wir wollen, dass ihnen Hilfe angeboten wird.“ Weil das Bezirksamt in den Verhandlungen mit dem Trägerverbund offensichtlich nicht vorankam, ergriffen die Fachpolitiker/innen in der SPD-Fraktion erneut die Initiative. Gemeinsam mit Verordneten anderer Fraktionen wurde der Auftrag für das Bezirksamt konkretisiert und auf Umsetzung der Planung gedrängt. „Von dem verbesserten Hilfsangebot profitieren nicht nur die betroffenen Frauen, sondern durch die Stabilisierung der Einrichtung auch die Wohnumgebung,“ erläutert Ingo Nürnberger weiter.



