Nach jahrelangen Bemühungen hat die Bezirksverordnetenversammlung in Tempelhof-Schöneberg in ihrer Sitzung am 26.4.2006 beschlossen die Neue Naumann-Straße vom Sachsendamm im Süden bis zur S-Bahn-Brücke nach Marlene Dietrich zu benennen. Die Schauspielerin ist in der Schöneberger Leberstraße geboren und auf dem Friedhof Stubenrauchstraße in einem Ehrengrab beigesetzt. Mit der Straßenbennung soll „Marlene“ ein würdiges Andenken gesetzt werden.
„Die Erinnerung an Marlene Dietrich soll nicht nur ihren überragenden Leistungen als Schauspielerin gelten, sondern auch ihrer Haltung der unbedingten Zurückweisung jeglicher Vereinnahmung durch den nationalsozialistischen Propagandaapparat. Unsere Fraktion ist sehr froh darüber, dass nach langer kontroverser Diskussion endlich auch im Heimatbezirk der weltweit berühmten Schauspielerin durch die Benennung einer Straße gedacht wird,“ erläutert Serge Embacher, kulturpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung, die von ihm eingebrachte Initiative.