Zur Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung am 21.06.2006 legte das Bezirksamt einen Entwicklungsplan für die Kultur- und Bildungseinrichtungen des Bezirks vor. Die Erstellung des Plans war von der SPD-Fraktion im Oktober 2005 angeregt und von der BVV beschlossen worden. In dem Plan sind die kultur- und bildungspolitischen Leitlinien des Bezirks mit der Maßgabe einer langfristigen Entwicklungsperspektive für die kulturelle Infrastruktur beschrieben.
Erfasst worden sind die Volkshochschule, die Stadtbibliotheken, die Leo-Kestenberg-Musikschule, die Museen und Archive, das Kunstamt und die Dezentrale Kulturarbeit. Für diese Einrichtungen waren detaillierte Ziele, Entwicklungspotenziale und konkrete Umsetzungsschritte bis 2010 zu beschreiben.
„Die öffentliche Förderung von Bildungs- und Kultureinrichtungen ist ein unverzichtbarer Beitrag für die Entwicklung des Gemeinwesens. Ein gleichberechtigter Zugang zu Kultur- und Bildungsangeboten ist für die SPD von großer Bedeutung. Deshalb ist aus unserer Sicht eine gezielte, abgestimmte Weiterentwicklung der bestehenden Einrichtungen für den Bezirk unabdingbar. Um das vorhandene Potenzial der Kultur- und Bildungseinrichtungen positiv weiterzuentwickeln, brauchen diese Planungssicherheit und verlässliche Rahmenbedingungen. Der vorliegende Entwicklungsplan, über dessen Fortschreibung jährlich in der BVV berichtet werden soll, ist ein erster wichtiger Schritt in diese Richtung,“ erläutert Serge Embacher, Kulturpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, die Initiative seiner Fraktion.
Der Kultur- und Bildungsentwicklungsplan wird in der BVV-Sitzung am 30.8.2006 beraten werden.