
Die SPD-Fraktion möchte das bezirkliche Verkehrskonzept für die Schöneberger Linse und die Rote Insel auch hinsichtlich der Radwegeführung überarbeiten.
Ziel der Änderungen ist es, die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden zu verbessern, indem mehr durchgehende Strecken und sinnvollere Anschlüsse an bereits vorhandene und neue Radwege forciert werden. Nach den Plänen der SPD-Fraktion soll der geplante Radweg daher nicht am Zugang der angrenzenden Kleingärten südlich der Autobahn enden. Auch auf die geplante Umfahrung des Bahnhofs Südkreuz soll verzichtet werden.
“Die derzeitige Planung des Bezirksamtes sieht vor, den Radweg über den gepflasterten Priesterweg durch die Kleingärten zu leiten. Sowohl der Straßenbelag als auch die Tatsache, dass die Kleingärtnerinnen und Kleingärtner hier mit ihren Autos durchfahren und an den Seiten des Weges parken, macht diese Streckenführung eher ungeeignet”, erläutert Annette Hertlein, den Grund für die Änderungswünsche. „Wir wollen, dass stattdessen weiterhin nach einer gemeinsamen Lösung mit der Deutschen Bahn gesucht wird, die eine Radwegführung über den Bahnhof Südkreuz ermöglicht, der dann in den Hans-Baluschek-Park mündet.“
Die Forderungen des Antrages beinhalten außerdem, alle Radwege die durch die „Gasag Nordspitze“ gehen, auf einen anschließenden Radweg zu führen. Dies gelte insbesondere für den Zugang zur Ebersstraße in nördlicher Richtung. Für die Verlängerung der Cherusker- und der Gotenstraße an der Julius-Leber-Brücke soll zusätzlich ein geeignetes Konzept gestaltet werden, damit der Radverkehr aus der Cheruskerstraße störungsfrei über den Platz geführt werden kann.
„Uns ist wichtig, dass bei der verkehrlichen Neugestaltung des Gebietes die Interessen und Bedürfnisse aller Verkehrsteilnehmenden berücksichtigt und gute Lösungen für ein konfliktfreies Miteinander gefunden werden", ergänzt Marijke Höppner, Vorsitzende der SPD-Fraktion, die Ausführungen. „Dazu gehört auch, dass die direkte und ungehinderte Zufahrt für Versorgungs- und Rettungsdienste zu jeder Zeit gegeben ist.“



