Nach über 30 Jahren aktiver Beteiligung in der Bezirkspolitik, verlasst Axel Seltz zum Jahresende die SPD-Fraktion und legt sein Mandat als Bezirksverordneter in Tempelhof-Schöneberg nieder.
„Mit Axel Seltz verlässt uns ein Sozialdemokrat alter Schule, der stets das ganze Bild und das Wohl aller Menschen im Bezirk im Blick hatte“, kommentiert Marijke Höppner, Vorsitzende der SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg, das Ausscheiden von Seltz. “Als erfahrener Bezirkspolitiker, haben seine Beiträge und Impulse in Debatten oft für die notwendige Klarheit gesorgt, um wichtige politische Entscheidungen gewissenhaft treffen zu können. Besonders seine klugen, oftmals auch pointierten Reden werden in der Bezirksverordnetenversammlung fehlen. Seine langjährige Expertise und Redegewandtheit zu ersetzen, wird kein Leichtes sein.“
Axel Seltz zieht 1992 zum ersten Mal in die Bezirksverordnetenversammlung Schöneberg ein. 1997 wird er dort zum Vorsitzenden seiner Fraktion gewählt und bleibt im Amt bis 2001. Damit ist Seltz der letzte Schöneberger SPD-Fraktionsvorsitzende vor der Bezirksreform und der erste im neuen Bezirk Tempelhof-Schöneberg. Ein Umstand, den er selbst gerne humorvoll anmerkt.
Nach einer politischen Auszeit in den Nullerjahren kehrt er 2010 in die BVV zurück und prägt seitdem die politische Stoßrichtung der SPD-Fraktion in den Bereichen Haushaltspolitik, Stadtentwicklung und Facility Management. Seltz war u.a. an der Umsetzung des S-Bahnhofs Julius-Leber-Brücke beteiligt, der trotz der Bedenken der Bahn errichtet wurde, und hat die Sanierung des Lassenparks in Schöneberg mit auf den Weg gebracht. In seiner Funktion als Vorsitzender des Stadtentwicklungs-Ausschusses und Sprecher des Ausschusses für Facility Management wird er noch bis zum 31. Dezember tätig sein.



