16.03.2021 in Abteilung von SPD Friedenau
Wir sind in tiefer Trauer, dass Ingeborg Ludwig ihrer schweren Krankheit erlegen und am Samstag, dem 13.03.2021, verstorben ist. Sie hat bis zuletzt gemeinsam mit ihrer Familie mit Optimismus gekämpft und tapfer die Nebenwirkungen der Behandlungen ertragen.
Ingeborg hat sehr viel für die SPD Friedenau geleistet: Als Mitglied im geschäftsführenden Vorstand seit 2014 war sie immer ansprechbar und hat tatkräftig bei Veranstaltungen und Wahlkämpfen mit angepackt.
Als fachkundige Bürgerdeputierte im Schulausschuss und als Fraktionsgeschäftsführerin der BVV Tempelhof-Schöneberg hat sie großes Engagement und Organisationsgeschick bewiesen.
Wir werden ihr Andenken bewahren.
Unser Mitgefühl gilt der Familie und allen Freundinnen und Freunden. Ingeborg hinterlässt einen Mann, zwei Kinder und ein Enkelkind. Sie wurde 68 Jahre alt.
15.03.2021 in Bezirks-SPD
Annette Hertlein kandidiert auf Listenplatz 11 für die Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg. Sie ist Diplombauingenieurin und studierte an der TU Berlin.
In der letzten Legislaturperiode war sie Tempelhof-Schöneberger Bezirksverordnete und in diversen Ausschüssen tätig. Sie war zudem in der Spielplatzkommission, im FahrRat und Mitglied der Jury vom Green Buddy Award.
Das Politikfeld, das sie am meisten motiviert, ist die Mobilitätspolitik, deren Ziel es sein soll, im Innenstadtbereich den individuellen motorisierten Personenverkehr zu reduzieren. Ihr Motto: „Mobilität vorwärts denken!“ Besonders auf Hauptverkehrsstraßen wie Martin-Luther-Straße oder Mariendorfer Damm muss für Sicherheit, bessere Luftqualität und mehr Lärmschutz gesorgt werden. Dazu soll auch das Nebenroutenkonzept in den Süden des Bezirks erweitert werden. „Sozialdemokratische Mobilitätspolitik“, so Hertlein „hat (auch) zum Ziel, die gesellschaftlichen Kosten der Mobilität gerechter zu verteilen.“
09.03.2021 in Bezirks-SPD
Der 54 Jahre alte Stefan Böltes kandidiert in Tempelhof-Schöneberg für die Bezirksverordnetenversammlung und hat Listenplatz 12.
Er ist sehr BVV-erfahren, denn seit 20 Jahren ist er Mitglied der BVV unseres Bezirks und in unterschiedlichen Funktionen aktiv. So war Stefan Böltes wirtschafts-, jugend- und stadtentwicklungspolitischer Sprecher sowie Vorsitzender des Rechnungsprüfungs- und des Wirtschaftsausschusses.
Sein Schwerpunkt ist die Haushaltspolitik und so war er von 2011-2016 Vorsitzender des Hauptausschusses. Seit dieser Wahlperiode ist er der Vorsteher der BVV, was parteipolitische Neutralität voraussetzt. Daher arbeitet er momentan vor allem repräsentativ und organisatorisch. Ein zentraler Schwerpunkt dabei bildet die Würdigung des Ehrenamtes - für ihn von großer Bedeutung: „Politik muss ehrenamtliches Engagement weiter und stärker unterstützen – denn freiwilliger Einsatz ist für unsere Demokratie konstituierend.“ Zudem interessiert er sich vor allem für Kultur und Wirtschaft. Besonders die Weiterentwicklung der öffentlichen Bibliotheken liegt ihm am Herzen.
03.03.2021 in Geschichte von SPD Friedenau
Zum 150. Geburtstag von Rosa Luxemburg rufen SPD Friedenau, SJD – Die Falken und Jusos zu individuellen Gedenkspaziergängen am 5. März 2021 an den ehemaligen Wohnorten von Rosa Luxemburg in der Cranachstraße 58, in der Wielandstraße 23 und zum Luise & Karl Kautsky-Haus in der Saarstr. 14 auf.
Wir möchten an die große Sozialistin und Antimilitaristin in Friedenau erinnern, wo sie 12 Jahre ihres viel zu kurzen Lebens verbrachte.
Bitte legt Blumen an den Gedenktafeln nieder und postet Fotos mit dem Hashtag #Rosa150.
01.03.2021 in Bezirks-SPD
Corinna Volkmann ist die Kandidatin auf Listenplatz 13 für die Tempelhof-Schöneberger Bezirksverordnetenversammlung.
Das Studium schloss sie als Medienberaterin an der TU Berlin ab. Seit kurzem ist sie an einer internationalen Filmschule in Tempelhof Koordinatorin der Master-Studiengänge. Ihre journalistische Erfahrung bringt sie in die ts aktuell als Autorin ein. Ihre Medienkompetenz, die Lust, mit Menschen ins Gespräch zu kommen und nah bei den Mitbürger*innen zu sein, sollen die BVV-Arbeit bereichern.
Politikfelder, für die sich die 51-Jährige stark machen will, sind Kultur und Bildung, Verkehrsplanung und Umwelt sowie Stadtentwicklung. Sie interessieren der Haushalt des Bezirks und die Prozesse zur Mittel-Verteilung.
Die Kultur liegt ihr am Herzen. Kunst und Kultur sollen für alle erlebbar und wahrnehmbar sein. Darum will sie sich, um die kulturelle und künstlerische Palette des Bezirks sichtbar zu machen, für ein jährliches Kultur-Wochenende engagieren.
21.02.2021 in Abteilung von SPD Mariendorf
Am 25.01.2021 verstarb unser langjähriger Genosse Professor Ulrich-Johannes Kledzig OBE. Mit ihm verliert die Berliner SPD einen großen Bildungsexperten und Vordenker der Schulreformen der 60er und 70er Jahre.
Die Etablierung von Gesamtschulen in Berlin, die Verlängerung der Pflichtschulzeit bis zur 10. Klasse und besonders die Einführung des Schulfaches Arbeitslehre sind mit seinem Namen verbunden. Auch erwarb er sich große Verdienste um die Förderung des Englisch-Unterrichtes auch jenseits von Gymnasien und die Nutzung neuer Medien namentlich des Schulfernsehens im Unterricht. Dinge also, die heute selbstverständlich erscheinen.
Ulrich wurde am 22.12.1927 in Meseritz geboren. Als Jugendlicher erlebte er die Schrecken des Zweiten Weltkrieges. Er studierte ab 1946 Pädagogik, Soziologie, Geschichte, Kunstgeschichte und Anglistik an der neu gegründeten Pädagogischen Hochschule Berlin sowie den Universitäten von Illinois und Texas. 1960 wurde er Leiter der Ernst-Reuter-Oberschule in Berlin-Gesundbrunnen. Von 1963 bis 1990 war Kledzig Oberschulrat beim Senator für Schulwesen in Berlin und zudem seit 1969 Honorarprofessor der Pädagogischen Hochschule Berlin bzw. später der Technischen Universität Berlin. Zudem konnte er auf 20 Buchveröffentlichungen zurückblicken.1988 bekam er für seine Arbeit das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
Er war einer der großen Bildungsreformer in Deutschland. Darüber hinaus aber auch international tätig. So hielt er im Auftrag der Weltlehrerorganisation WCOTP Anfang der 1960er Jahre Vorträge in Südamerika und Westafrika. Seit 1985 war er Fellow der University of London. 1998 wurde er in Anerkennung seiner Arbeit im Bildungswesen und der Förderung der englischen Sprache im Ausland in den Most Exellent Order of the British Empire im Range eines Officers (OBE) aufgenommen.
Auch im Ruhestand blieb er sehr aktiv. So hielt er weiterhin Vorlesungen an der TU Berlin und war unter anderem Sprecher des Kreidekreises Berliner Schulpädagogen, Gründungsvorsitzender von Praktisches Lernen und Schule e.V. und Kurator in der Christlich-Jüdischen Gesellschaft Berlin.
Seiner Mariendorfer SPD ist er stets verbunden geblieben.Mit seinem Rat und seiner Haltung hat er unsere Arbeit und unser Parteileben außerordentlich bereichert.
Bis zu seinem Tod war Ulrich Kledzig 62 Jahre lang Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Mit ihm verlieren wir einen langjährigen Freund und Genossen. Er wurde in der vergangenen Woche auf dem St.-Matthias-Friedhof in Tempelhof bestattet.
Unsere Gedanken sind bei seiner Familie.
SPD-Mariendorf
Der Vorstand
19.02.2021 in Gegen Rechtsextremismus
Am Samstag, dem 20. Februar wollen Coronaleugner*innen, Verschwörungstheoretiker*innen und Impfgegner*innen durch unseren Bezirk Tempelhof-Schöneberg marschieren. Vom Walther-Schreiber-Platz wollen sie ab 14:00 Uhr mit ihrer Demo mitten durch Friedenau und Schöneberg vom Kaiser-Wilhelm-Platz entlang der Potsdamer Straße bis zum Potsdamer Platz laufen. Es ist kein Zufall, dass auf den vergangenen "Schweigemärschen" viele AfD-Abgeordnete mitgelaufen sind. Und nicht zuletzt tragen diese Demonstrationen zu einer Normalisierung von Antisemitismus bei.
Als SPD-Tempelhof-Schöneberg werden wir diesen Aufmarsch nicht hinnehmen. Wir stehen für ein antifaschistisches Miteinander im Bezirk und gegen jegliche Form der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit. Wir lehnen jegliche Form rechter Propaganda ab und werden die unwidersprochene Verbreitung von Verschwörungserzählungen nicht akzeptieren.
Liebe Anwohner*innen, setzt ein Zeichen gegen Rechts und zeigt z.B. mit Schildern in den Fenstern, dass wir alle für ein buntes, vielfältiges Tempelhof-Schöneberg stehen. Tempelhof-Schöneberg steht in der Pandemie solidarisch beieinander. Wir nehmen die Gefahr des Corona-Virus ernst! Über 2.600 Tote in Berlin und über 2.400.000 Tote weltweit hat die Pandemie bereits gefordert!
Wir rufen deshalb zu dezentralen und vor allem lautstarken Protesten gegen den rechten Schweigemarsch auf:
Bleibt gesund - tragt Maske, haltet Abstand und lasst uns gemeinsam Anstand zeigen!
18.02.2021 in Bezirks-SPD
Kubilay Yalçin kandidiert auf Listenplatz 14 für die Bezirksverordnetenversammlung von Tempelhof-Schöneberg. Er ist 23 und studiert Rechtswissenschaft ; außerdem ist er studentischer Mitarbeiter in einer Kinderrechtsorganisation.
Die Politikfelder Stadtentwicklung, Integrationspolitik, Verkehrspolitik und Jugendpolitik interessieren und motivieren ihn, erstmals für die BVV zu kandidieren.
Er benennt das Ziel seines Engagement im Bereich Stadtentwicklung so: „Auch finanziell schwache sowie ältere Menschen haben das Recht, in attraktiven und lebendigen Stadtteilen zu leben.“ Für ihn ist Stadtentwicklung eine soziale Frage. Es gilt, diesen Menschen den Lebensmittelpunkt zu erhalten und weiterhin zugänglich zu machen. Konkret fordert er insbesondere die konsequente und rasche Umsetzung des Projekts „Neue Mitte Tempelhof“.

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