Auf Initiative der SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg hat die BVV am 17.12.2014 beschlossen, dass das Bezirksamt die Möglichkeiten des Einsatzes von künstlicher DNA zur Bekämpfung des Diebstahls von Bronzeskulpturen aus öffentlichen Grünanlagen prüfen soll.
Mit einer Markierung, ähnlich wie die Deutsche Bahn ihr Material im Kampf gegen Kabeldiebe mittlerweile sichert, könnte Diebstählen wirksam begegnet werden. Die so markierten Objekte müssten darüber hinaus mit einem entsprechenden Hinweis versehen werden, der potentielle Täter abschreckt. Die künstliche DNA haftet den Gegenständen fest an und ist auch nach einem Einschmelzen noch nachweisbar, sodass eine Zuordnung zum entwendeten Objekt möglich bleibt. Außerdem haftet sie dem Täter an.
Christoph Götz, Stadtentwicklungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion: „Der immer wieder zu verzeichnende Diebstahl von Kunstgegenständen aus dem öffentlichen Raum ist ein großes Ärgernis und ein Verlust von Kulturgut, zum Beispiel die Eule des Bildhauers Egon Stolterfoht aus dem Franckepark im vergangenen Jahr. Wir hoffen nun, dass die Maßnahme mit wirtschaftlich vertretbarem Aufwand realisiert werden kann. Das Bezirksamt ist aufgefordert, bis April 2015 dazu zu berichten, sodass dann weitere Schritte veranlasst werden können.“