Mit großer Freude nahmen die Verordneten der SPD in der Sitzung des der Bezirksverordnetenversammlung am 22.04.15 den Beschluss des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg über das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) für die Lichtenrader Bahnhofstraße zur Kenntnis sowie die Mitteilung, dass sich der Bezirk auf dieser Grundlage bereits für die Aufnahme in das Städtebauförderprogramm „Aktive Zentren“ bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt beworben hat. Diese hatte die Bahnhofstraße in Lichtenrade bereits als zukünftiges Programmgebiet empfohlen.
Grundlage für die Aufnahme in das Förderprogramm ab 2015/ 2016 war die Erstellung eines ISEK unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Die Erarbeitung des ISEK erfolgte öffentlichkeitswirksam mit einer Auftaktveranstaltung im Dezember 2014 und einer Bürgerkonferenz am 24.01.2015. Der Abschluss dieses Prozesses erfolgt am 30.04.15 im Rahmen einer Bürgerkonferenz mit vier Workshops zu den einzelnen Handlungsfeldern.
Die Entwicklung der Lichtenrader Bahnhofstraße ist eines der wichtigsten Projekte der rot-grünen Zählgemeinschaft im Schöneberger Rathaus im Themenbereich Stadtentwicklung / Bürgerteilhabe. Gestartet wurde der gesamte Prozess mit einer Perspektivenwerkstatt für das Stadtteilzentrum von Oktober 2012 bis März 2013.
Christoph Götz, Stadtentwicklungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg: „Der jetzige Beschluss unseres Bezirksamt ist ein wichtiger Baustein im gesamten Prozess zur Entwicklung und Aufwertung der Bahnhofstraße. Wesentliche Schritte sind bereits erfolgt, zum Beispiel die Heraufstufung zum Stadtteilzentrum im Zentrenkonzept, die Änderung des Flächennutzungsplans und die Aufstellung von wichtigen Bebauungsplänen für das Gebiet. In Aussicht stehen nun Fördermittel des Landes aus dem „Aktive-Zentren“-Programm in zweistelliger Millionenhöhe. Damit kann rund um die Bahnhofstraße richtig was bewegt werden“.