Alles hat ein Ende, auch die Geduld der Bezirksverordneten. Was bei der Diskussion um die Verlegung der Buslinie 140 in Neu-Tempelhof offenbar wurde, wirft ein betrübliches Bild auf die Verantwortlichen der BVG. „Niemand hat sich offensichtlich Gedanken darüber gemacht, wie der Verkehr fließen soll, wenn der Bahnhof Südkreuz eröffnet wird“, bemerkt Gerd Wöhrle, baupolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, „dabei müsste der gesamte Bereich völlig neu geplant werden.“ Deshalb wird die SPD-Fraktion beantragen, dass die Bezirksverordnetenversammlung das Bezirksamt auffordert, sich aktiv bei der Erstellung eines Verkehrskonzeptes zur Anbindung des neuen Bahnhofs zu beteiligen. „Damit wollen wir erreichen, dass die Planer über eine sinnvolle Lösung für den gesamten Bereich nachdenken, bevor sie Buslinien einstellen oder verändern. Insbesondere für die Wohngebiete in Neu-Tempelhof ist das von großer Bedeutung“, so Wöhrle weiter. Aus Sicht der SPD ist es sehr viel sinnvoller, vorher mit den Beteiligten zu reden, als hinterher nicht akzeptable Entscheidungen vom grünen Tisch wieder korrigieren zu müssen.



