Die SPD-Fraktion setzt sich für die konsequente Umsetzung zentraler Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit am Mariendorfer Damm im Bereich der Einmündung Sandsteinweg ein. Hier kam es in den vergangenen drei Jahren zu zwei tödlichen Unfällen.
Die Unfallkommission führt beide Ereignisse auf erhebliche strukturelle Mängel zurück. Darunter hohe Geschwindigkeiten, unübersichtliche Verkehrssituationen und unzureichende Schutzmaßnahmen für besonders gefährdete Gruppen.
„Die vorliegenden Berichte zeigen ganz klar - wir müssen jetzt handeln“, verdeutlicht Marijke Höppner, Vorsitzende der SPD-Fraktion und Antragsinitiatorin, die Dringlichkeit ihres Anliegens. „Es geht hier ganz konkret um den Schutz von Menschenleben – insbesondere von Kindern, älteren Menschen und allen, die zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind.“
Um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden deutlich zu verbessern, fordert die SPD-Fraktion folgende Maßnahmen:
- die Prüfung eines Tempolimits von 30 km/h im Bereich des Sandsteinwegs aufgrund der nahegelegenen Schule und Kindertagesstätte,
- die mögliche Schließung des bestehenden Mittelstreifendurchbruchs am Mariendorfer Damm zur Verbesserung der Querungssituation für Radfahrende,
- die Prüfung der Einrichtung einer Gehwegüberfahrt an der Einmündung Mariendorfer Damm/Sandsteinweg zur Reduzierung von Abbiegegeschwindigkeiten,
- sowie die Entwicklung einer grundsätzlichen Neukonzeption der Radverkehrsanlagen entlang des Mariendorfer Damms.
Auch Annette Hertlein, verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, betont den Handlungsbedarf:
„Die wiederholten schweren Unfälle am Mariendorfer Damm sind ein deutliches Warnsignal. Die vorgeschlagenen Maßnahmen liegen auf dem Tisch – jetzt kommt es darauf an, sie konsequent umzusetzen, um die Verkehrssituation nachhaltig sicherer zu machen.“



