Die SPD-Fraktion setzt sich für die Pflanzung neuer Bäume im Bereich der B96 nördlich von Alt-Mariendorf ein, um den Hitzeschutz in diesem Gebiet zu verbessern. Bisher verfügt dieser Teil der Bundesstraße nur über wenige schattenspendende Straßenbäume, so dass die Fußwege entlang der stark befahrenen Straße bei großer Hitze zur Belastung für die Menschen vor Ort werden.
„Gerade an stark versiegelten Hauptverkehrsstraßen wie hier in Alt-Mariendorf, brauchen wir dringend mehr Stadtgrün, da die Hitze vor allem für ältere Menschen und Kleinkinder schnell zu einem gesundheitlichen Risiko werden kann“, erklärt Manuela Harling, Bezirksverordnete aus Mariendorf, den Grund für ihren Antrag. „Durch neue Straßenbäume und gezielte Sprühnebeleinsätze können wir dazu beitragen diese Gefahren zu reduzieren.“
Die temporären Sprühnebel sollen an besonders heißen Tagen und an hochfrequentierten, schattenlosen Orten – wie der Bushaltestelle in der Reißeckstraße – eingesetzt werden, um für eine schnelle Abkühlung dieser „Hitzeinseln“ zu sorgen.
Auch Marijke Höppner, Vorsitzende der SPD-Fraktion, unterstützt das Vorhaben: „Die Kombination von Straßenbäumen und Sprühnebeln können helfen, die Menschen in Mariendorf in den Sommermonaten effektiv zu entlasten. Außerdem sorgen sie dafür, das Mikroklima und die Aufenthaltsqualität nachhaltig zu verbessern.“



