Auf Einladung von Ulrike Neumann, Sprecherin für Frauenpolitik, diskutierten die Arbeitsgemeinschaften der Frauen (AsF) der Kreise Tempelhof-Schöneberg, Friedrichshain-Kreuzberg und Neukölln über eine geschlechtergerechten Gestaltung des Tempelhofer Feldes.
Dr. Stephanie Bock, Frauenbeirat für Stadtentwicklung, und Regula Lüscher, Senatsbaudirektorin, beschrieben zunächst, was Gender Mainstreaming in der Stadtplanung bedeutet, um dann die bisherigen Planungsschritte für das Tempelhofer Feld darzustellen. In der Diskussion stellte sich heraus, dass bisher Gender Mainstreaming kein Kriterium in der Ausschreibung der Projekte war. Auch ist in der Jury zur ersten Projektauswahl für die Gestaltung des Tempelhofer Feldes keineR ExpertIn für den Bereich Gender Mainstreaming vertreten.
Positiv zu bewerten sind die umfassenden, geschlechter differenzierten Partizipationsprozesse per Internet und durch Dialoggespräch. Um das Tempelhofer Feld so gestalten zu können, dass sowohl Frauen und Männer den Stadtraum annehmen können, ist nun durch die Steuerung und Gestaltungsbüros eine Nutzer- und Nutzerinnenanalyse einzufordern.
Marijke Höppner, stv. Vorsitzende des Ausschusses für Frauen, Integration und Quartiersentwicklung