Bis zum 24. September können noch Genossinnen und Genossen ihre Kandidatur zum Bundestags-Direktmandat Tempelhof-Schöneberg schriftlich erklären. Zusammen mit einer kurzen schriftlichen Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten erhalten die Mitglieder in den nächsten Tagen weitere Informationen über den Ablauf des Verfahrens.
Bisher haben neben
Mechthild Rawert, MdB, die seit 2005 Tempelhof-Schöneberg im Bundestag vertritt, die Vorsitzende der SPD-Fraktion in der BVV,
Elke Ahlhoff und der Vorsitzende der SPD-Abteilung Friedenau,
Serge Embacher,
ihre Kandidatur erklärt.
Der SPD-Kreisvorstand Tempelhof-Schöneberg hat in seiner Sitzung am 27. August beschlossen, eine Mitgliederbefragung über die Direktkandidatur für die Bundestagswahl 2013 im Wahlkreis Tempelhof-Schöneberg durchzuführen. Das Verfahren der Mitgliederbefragung wurde neu in die Parteistatuten aufgenommen, um mehr direkte Partizipation bei wichtigen Entscheidungen zu ermöglichen. Der Kreisvorstand stimmte einem bereits initiierten Mitgliederbegehren für eine Mitgliederbefragung zu, um so unmittelbar das Verfahren der Befragung einleiten zu können.
Für den Oktober werden zwei zentrale Veranstaltungen (je eine in Schöneberg und Tempelhof) geplant, bei der sich alle Kandidierenden persönlich vorstellen und sich den Fragen der SPD-Mitglieder stellen. Im November wird innerhalb von vier Wochen sowohl eine Brief- als auch die Urnenwahl möglich sein. Das Mitglieder-Votum bildet dann die Grundlage für die Abstimmung der Wahlkreiskonferenz am 15. Dezember 2012, deren Zustimmung nach dem Parteiengesetz durch die Mitgliederbefragung nicht ersetzt werden kann.