Während der Sportausschuss der BVV bereits seit Monaten über den geplanten Bau der neuen Sportanlage am Matthäifriedhofsweg debattiert, haben nun die beiden Bezirksverordneten der Linken und der WASB entdeckt, dass in Tempelhof-Schöneberg Sportpolitik gemacht wird. In einer Großen Anfrage (Drucksache 0954/XVIII) an das Bezirksamt wollen die Verordneten wissen, wie es um das Projekt Matthäifriedhofsweg bestellt ist. Möglicherweise hätten sie sich diese Anfrage auch sparen können, hätte nur einer von ihnen auch nur einmal eine Sitzung des Sportausschusses besucht.
Unverschämt wird die Große Anfrage allerdings bei der letzten Frage, in der sie dem Bezirksamt vorwerfen, den FC Internationale, der das Gelände nutzen soll, nicht an den Gesprächen beteiligt zu haben und dies als Affront gegenüber dem Verein bezeichnen. Das ist Populismus pur. Selbstverständlich spricht das Bezirksamt mit dem FC Internationale. Übrigens stehen auch wir Sportpolitiker/innen der SPD-Fraktion in regem Kontakt mit dem Verein. Zukünftig sollte sich die Linke und die WASB im Vorfeld informieren, anstatt durch dümmliche und populistische Große Anfragen aufzufallen und den FC Internationale für ihre Zwecke zu instrumentalisieren.
Oliver Fey
Sportpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion