In Tempelhof-Schöneberg besteht eine Unterversorgung mit Sporthallen, besonders im Bereich der wettkampffähigen Sporthallen. Aber auch der Sport an Schulen ist durch den Mangel an Hallen schwierig abzudecken.
Um Abhilfe zu schaffen, hat das Bezirksamt bereits den Neubau einer wettkampffähigen Sporthalle am Baußnernweg in Marienfelde beschlossen.
Zur letzten Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung brachte die SPD-Fraktion einen Antrag ein, der sich für eine Verbesserung der Situation für den Schul- und Vereinssport in Lichtenrade einsetzt. In dem Antrag wird das Bezirksamt aufgefordert zu prüfen, wie besonders im Bereich der Annedore-Leber Grundschule und der Theodor-Haubach- bzw. der Georg-Büchner-Oberschule der Unterversorgung durch den Neubau einer weiteren Halle entgegengetreten werden kann. Darstellen soll das Bezirksamt auch, an welchen Standorten und in welcher Größe eine Halle gebaut werden kann, welche Kosten der Bezirk zu erwarten hat und wie diese bei der Investitionsplanung des Bezirks berücksichtigt werden kann.
„Wir begrüßen sehr den Entschluss des Bezirksamts eine wettkampfgerechte Sporthalle in Marienfelde zu bauen. Allerdings muss auch für die Schulen in Lichtenrade eine Lösung gefunden werden, wie diese ihren Sportunterricht gewährleisten können. Der oft bemängelten Bewegungsarmut von Kindern kann nur wirksam entgegen getreten werden, wenn auch die baulichen Voraussetzungen gegeben sind. Der Vereinssport in Lichtenrade leidet ebenfalls erheblich unter den unzureichenden Kapazitäten im Hallenbereich“, erläutert Bärbel Bernstein, die Vorsitzende des Sportausschusses der Bezirksverordnetenversammlung, den Antrag ihrer Fraktion.
Der Antrag wurde einstimmig von der Bezirksverordnetenversammlung angenommen.